Völkerverständigung

Mediation

Das Thema Mediation in der Robert Bosch Stiftung
Angesichts der steigenden Zahl von Konflikten gibt es weltweit einen zunehmenden Bedarf an professioneller Mediation. In Ermangelung einer durchsetzungsfähigen internationalen Strafjustiz hat Mediation in Kriegen und Konflikten nie an Bedeutung verloren und kann einen entscheidenden Beitrag zur Konfliktbearbeitung leisten.
Wir fördern sowohl anerkannte internationale Mediationsorganisationen und lokale Mediationsinitiativen als auch angewandte und praxisrelevante Forschung zum Thema. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung institutioneller Weiterentwicklung, der Stärkung von Methodenkompetenz und der Förderung von ad hoc Mediationen.

Ziel unseres Engagements ist es, die Wirkung von Mediationsprozessen zu steigern, Mediatoren in die Lage zu versetzen, auf kurzfristigen Bedarf professionell zu reagieren, sowie Praxiserfahrungen in die Wissenschaft und wissenschaftliches Methodenwissen in die Praxis einfließen zu lassen.
Wir unterstützen nachhaltig, ganzheitlich und inklusiv konzipierte Mediationsprozesse, die die Synergien verschiedener Mediationsansätze auf allen gesellschaftlichen Ebenen bestmöglich herstellen und nutzen. Darüber hinaus wird die Reflexion von Erfahrungen und der Transfer von gewonnen Erkenntnissen in andere Kontexte gefördert. Unserer Förderung liegt ein breites Mediationsverständnis zugrunde, das auch Dialogfazilitation einschließt.
Projektanfragen werden ganzjährig angenommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Förderung in diesem Thema haben, kontaktieren Sie bitte:

Imke Kerber
Telefon 030 220025-452
imke.kerber@bosch-stiftung.de

Wenn Sie weitere Fragen zum Anfrageverfahren haben, kontaktieren Sie bitte:

Laura Bail
Telefon 030 220025-340
laura.bail@bosch-stiftung.de

Wir sind in folgenden Projekten aktiv
IFIT Law and Peace Practice Group

Foto: Institut For Integrated Transitions

IFIT Law and Peace Practice Group

Friedensverhandlungen scheitern oft, da Konfliktparteien im Nachgang von Verhandlungen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen müssen. Hierdurch verringert sich deren Anreiz, während des Mediationsprozesses Kompromisse einzugehen und die gewaltsame Konfliktaustragung einzustellen.

 
Institutionelle Förderung verschiedener Mediationsorganisationen

Foto: Fotolia - Rawpixel.com

Institutionelle Förderung verschiedener Mediationsorganisationen

Angesichts der steigenden Anzahl innerstaatlicher und internationalisierter Konflikte gibt es weltweit einen wachsenden Bedarf an professioneller Mediation. Zwar verfügen zahlreiche lokal und international agierende Mediationsakteure über entsprechende Kompetenzen und Kontakte zu relevanten Konfliktparteien; ihre ad hoc Einsatzfähigkeit ist aber aufgrund fehlender flexibler Fördermöglichkeiten stark begrenzt.

 
Runde Tische für Dialogfazilitation in der Ukraine

Foto: Fotolia - Denys Kuvaiev

Runde Tische für Dialogfazilitation in der Ukraine

Mediationsexperten, Friedenspraktiker und Konfliktforscher haben unabhängig voneinander festgestellt, dass in der Ukraine – sowie in anderen postsowjetischen Staaten – gängige Mediations- und Dialogformate im Kontext der zivilen Konfliktbearbeitung wenig erfolgreich sind.

 
Diese verwandten Projekte könnten Sie auch interessieren
Beispiele aus der Förderung zum Thema Konfliktprävention

Beispiele aus der Förderung zum Thema Konfliktprävention

Hier finden Sie ausgewählte Projekte zum Thema Konfliktprävention, die durch Unterstützung der Robert Bosch Stiftung realisiert werden konnten.