Hauptschulpreis

Der Hauptschulpreis wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände im Rahmen der Initiative Hauptschule ausgeschrieben. Ziel ist es, pädagogische Spitzenleistungen auszuzeichnen, den Lehrern und Schülern Anerkennung und Ermutigung auszusprechen und sie in ihrem pädagogischen Engagement zu bestärken.

Am 10. Mai hat Bundespräsident Horst Köhler in Schloss Bellevue den Hauptschulpreis 2007 überreicht. Den ersten Preis (15.000 Euro) als Deutschlands beste Schule mit Hauptschulabschluss nahm die Möhnesee-Schule aus Nordrhein-Westfalen entgegen. Der zweite Platz (10.000 Euro) ging an die Hauptschule Weinbergerstraße in Neumarkt (Bayern). Drittplatzierte Schule ist die Grund- und Hauptschule Schafflund in Schleswig-Holstein (5.000 Euro). Bundespräsident Horst Köhler würdigte das beispielhafte Engagement der Hauptschulen.
 
Rund 7.000 Hauptschulen und Schulen, die zum Hauptschulabschluss, zur Berufsbildungsreife oder zur Berufsreife führen, waren eingeladen, sich um den Hauptschulpreis 2007 zu bewerben. Über 500 Schulen haben sich an dem mit rund 240.000 Euro dotierten Wettbewerb beteiligt, mehr als 350 Schulen haben eine aussagekräftige Bewerbung eingereicht. Diese Bewerbungen zeichnen ein eindrucksvolles Bild vom Engagement der Hauptschulen: Sie sehen ihre Schüler als "Kunden" und entwickeln individuelle Förderkonzepte für jeden Einzelnen. Sie suchen die Vernetzung mit externen Partnern wie z.B. lokalen Unternehmen und qualifizieren ihre Schüler immer früher und intensiver für den Arbeitsmarkt – oftmals ab dem 5. Schuljahr. Vor allem aber gehen die Schulen kreative Wege und zeigen, dass an Hauptschulen hervorragende pädagogische Arbeit geleistet wird.
Weitere Informationen zu den Preisträgern und zur Preisverleihung finden Sie hier: