Der Deutsche Alterspreis

Der Deutsche Alterspreis

Die Preisträger 2016 stehen fest!

Wie kann Wohnen im Alter gelingen? Welche Impulse können hierzu Technik und Architektur sowie alternative Formen des Wohnens leisten? Und wie kann hierbei der Vielfalt in unserer Gesellschaft Rechnung getragen werden?

Das zeigen in beispielhafter Weise die Preisträger und Nominierten des Deutschen Alterspreises 2016. Den mit 60.000 Euro dotierten Hauptpreis gewann das "LebensPhasenHaus" aus Tübingen. Das Wohnprojekt erhielt die Auszeichnung am 15. November 2016 in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung. Der zweite Preis in Höhe von 40.000 Euro ging an die "Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen" aus Riesa. Den dritten Preis in Höhe von 20.000 Euro erhielt das "Veringeck - Wohnprojekt für Senioren unterschiedlicher Kulturen" aus Hamburg. Der undotierte Otto Mühlschlegel Preis für besondere Verdienste um das Alter wurde an den Architekten Eckhard Feddersen verliehen.

Eine hochrangige Jury hat im Auftrag der Robert Bosch Stiftung aus 146 Bewerbungen die Preisträger für den mit insgesamt 120.000 € dotierten Deutschen Alterspreis nominiert. Mit dem Deutschen Alterspreis zeichnet die Robert Bosch Stiftung seit 2012 die besten Ideen im und für das Alter aus und setzt ein Zeichen für die Potenziale und Gestaltungsmöglichkeiten des Alter(n)s. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Manuela Schwesig.
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Die Schirmherrin Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zum Deutschen Alterspreis:
"Gerne übernehme ich auch in 2016 die Schirmherrschaft. Der Deutsche Alterspreis zeigt das große Engagement im und für das Alter und macht kreative Ideen sichtbar. Selbstständiges und selbstbestimmtes Wohnen so lange wie möglich ist Wunsch vieler älterer Menschen: Die altersgerechte Gestaltung der Wohnung, eine funktionierende Nachbarschaft, die Einbindung sozialer oder pflegerischer Dienste oder die Schaffung innovativer gemeinschaftlicher Wohnformen – all dies sind Ansätze, wie auch im hohen Alter die notwendigen Hilfen bereitgestellt, eine selbstständige Lebensführung unterstützt und zugleich Möglichkeiten für eine Mitwirkung der Menschen gefördert werden können. Ich werbe daher für eine Sichtweise auf das Älterwerden, die – auch im Bereich des Wohnens – realistisch, differenziert und gerade deshalb optimistisch ist. Ich freue mich auf viele beispielgebende Projekte und Initiativen."
Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Alterspreis aus Mitteln der Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung. Dem Stifter Otto Mühlschlegel (1898-1995), einem Unternehmer aus dem Schwarzwald, war es ein Anliegen, sich für ein selbstbestimmtes Leben im Alter einzusetzen.

Die Stiftung behält sich die Aufteilung der Preisgelder vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kontakt

Tobias Nerl
Telefon +49 (0)711 46084-855

Der Stifter

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Mit über 80 Jahren begann der Unternehmer Otto Mühlschlegel, innovative Konzepte in der Altenhilfe zu fördern.

Rückblick

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Seit 2012 vergibt die Robert Bosch Stiftung den Deutschen Alterspreis.

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