Der Deutsche Alterspreis

Der Deutsche Alterspreis

Die besten Ideen im und für das Alter: "Vielfältig Wohnen!"

Gebrechlich, passiv, starrsinnig – lange war das Älterwerden eher negativ konnotiert. Die steigende Lebenserwartung und die Zahl der Jahre, die ältere Menschen heute gesund und aktiv verleben können, sprechen eine andere Sprache. Mit der Verleihung des Deutschen Alterspreises setzt sich die Robert Bosch Stiftung daher für ein differenziertes Bild des Alters und das Gestaltungspotenzial des demografischen Wandels ein.

Die Auszeichnung wird seit 2012 jährlich an herausragende Initiativen und Einzelpersonen verliehen. Bewerbungen für den Deutschen Alterspreises 2016 konnte bis 3. Mai 2016 eingereicht werden – wir möchten dieses Jahr zum Thema "Vielfältig Wohnen!" die besten Ideen im und für das Alter auszeichnen. Denn: Unsere Vorstellungen vom Alter(n) sind eng mit der Wohnsituation in dieser Lebensphase verbunden. Wohnen heißt, ein Zuhause zu haben und soziale Kontakte inner- und außerhalb der Wohnung pflegen zu können. Vor allem in unserer langlebigen Gesellschaft gewinnt dies an Bedeutung und beeinflusst die Lebenszufriedenheit und -qualität maßgeblich.
 
Der Deutsche Alterspreis ist mit insgesamt 120.000 € dotiert und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Manuela Schwesig. Eine hochrangige Jury unterstützt die Robert Bosch Stiftung bei der Auswahl der Preisträger.
  
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Die Schirmherrin Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zum Deutschen Alterspreis:
"Gerne übernehme ich auch in 2016 die Schirmherrschaft. Der Deutsche Alterspreis zeigt das große Engagement im und für das Alter und macht kreative Ideen sichtbar. Selbstständiges und selbstbestimmtes Wohnen so lange wie möglich ist Wunsch vieler älterer Menschen: Die altersgerechte Gestaltung der Wohnung, eine funktionierende Nachbarschaft, die Einbindung sozialer oder pflegerischer Dienste oder die Schaffung innovativer gemeinschaftlicher Wohnformen – all dies sind Ansätze, wie auch im hohen Alter die notwendigen Hilfen bereitgestellt, eine selbstständige Lebensführung unterstützt  und zugleich Möglichkeiten für eine Mitwirkung der Menschen gefördert werden können. Ich werbe daher für eine Sichtweise auf das Älterwerden, die – auch im Bereich des Wohnens – realistisch, differenziert und gerade deshalb optimistisch ist. Ich freue mich auf viele beispielgebende Projekte und Initiativen."
Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Alterspreis aus Mitteln der Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung. Dem Stifter Otto Mühlschlegel (1898–1995), einem Unternehmer aus dem Schwarzwald, war es ein Anliegen, sich für ein selbstbestimmtes Leben im Alter einzusetzen. Im Rahmen der Preisverleihung wird daher auch der undotierte Otto Mühlschlegel Preis verliehen. Mit ihm zeichnet die Robert Bosch Stiftungen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die durch ihr Werk zu einem positiven Altersbild in unserer Gesellschaft beitragen und sich um das Thema Alter(n) besonders verdient gemacht haben.

Kontakt

Tobias Nerl
Telefon +49 (0)711 46084-855

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Der Stifter

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Mit über 80 Jahren begann der Unternehmer Otto Mühlschlegel, innovative Konzepte in der Altenhilfe zu fördern.

Rückblick

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Seit 2012 vergibt die Robert Bosch Stiftung den Deutschen Alterspreis.