Deutsch-Polnische Medientage
Bürgergesellschaft und Good Governance

Deutsch-Polnische Medientage

Die Deutsch-Polnischen Medientage bieten Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern eine professionelle Plattform zum gegenseitigen Austausch und die Chance zur persönlichen Begegnung. In Medienforen werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen aufgegriffen und mit hochkarätigen Experten in einer offenen Atmosphäre diskutiert und reflektiert.

Die Medientage werden im jährlichen Wechsel zwischen Deutschland und Polen ausgerichtet. Feierlicher Akzent der Medientage ist die Verleihung des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises in den Kategorien Print, Online, Hörfunk und Fernsehen für die besten journalistischen Beiträge des Vorjahres.

Die Medientage werden gemeinsam von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und einer gastgebenden Region veranstaltet. Die 7. Deutsch-Polnischen Medientage fanden am 8. und 9. Mai 2014 in Potsdam unter dem Motto „Europa vor den Wahlen. Welche Wahl hat Europa?“ statt.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis

Die Gala zur Verleihung des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises fand im neuen Landtag Brandenburg statt. Erstmalig wurde der Preis in der Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“ für einen Beitrag vergeben, der beispielgebend das Zusammenwachsen und die Veränderungen im Alltag in der Grenzregion dokumentiert und von Journalistinnen und Journalisten aus den sechs Partnerregionen verfasst wurde. Der erste Platz in der Kategorie Print ging 2014 an Karolina Golimowska und Daniel Tkatch. Sie hatten zwei in der Zeitschrift „The Germans“ erschienene Beiträge unter dem übergreifenden Motto „Jetzt bin ich also deutsch“ gemeinsam eingereicht. In der Kategorie Hörfunk konnte sich Mariusz Borsiak von Polskie Radio Olsztyn mit „Düsseldorf – Warszawa: trochę ponad godzinę” („Düsseldorf - Warschau – Etwas mehr als eine Stunde…“) durchsetzen. Rosalia Romaniec gewann mit der WDR-Dokumentation „Meine Familie und der Spion - eine Geschichte aus dem Kalten Krieg“ in der Kategorie Fernsehen. Erstmals vergeben wurde der Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“, den Brandenburg gestiftet hatte. Er ging an Anne Holzschuh, André Kartschall, Olaf Sundermeyer und Sabine Tzitschke für den rbb-Fernsehbeitrag „Hart an der Grenze“.

Preiswürdige Beiträge zeichnen sich durch eine sorgfältige Auswahl und Einordnung von Fakten, durch Qualität in Sprache und Stil sowie Allgemeinverständlichkeit, gründliche Recherche und Hintergrundinformationen aus. Prämiert werden spannende Reportagen, profunde Analysen, Interviews, Kommentare und innovative journalistische Formate.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und sechs Partnerregionen - den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und dem Freistaat Sachsen sowie den drei Woiwodschaften Westpommern, Lubuskie und Niederschlesien - gestiftet.

Weitere Informationen

Kontakt in der Stiftung

Cornelia Reichel
Telefon 0711 46084-684

Bildergalerie Medientage 2014

Fotos: Hans Scherhaufer, © SdpZ 
Workshop zur Ukrainekrise in polnischer und deutscher Berichterstattung