Geschichtswerkstatt Europa

Die Geschichtswerkstatt Europa fördert internationale Projekte zur Analyse europäischer Erinnerungskulturen. Ziel ist ein Dialog junger Europäer über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten nationaler, regionaler und lokaler Erinnerungen an die Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts.

Im Rahmen der Projektarbeit sind Feldforschungen ebenso möglich wie die eingehende Analyse und Aufbereitung von mündlichen und schriftlichen Zeugnissen. Die Projekte der Geschichtswerkstatt Europa sollen dabei über eine empirische Studie hinaus eine Öffentlichkeit herstellen, in der ein Dialog über europäische Erinnerungskulturen entstehen kann.

Eine Förderung von Projekten erfolgt in jährlichen Zyklen, die Bewerbungsfrist ist jeweils im Oktober für Projekte im darauf folgenden Jahr. Das Programm wurde von 2005 bis 2008 gemeinsam von der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" auf den Weg gebracht. Seit 2008 führt die Stiftung EVZ das Programm mit dem Institut für angewandte Geschichte in Kooperation mit der Europa-Universität Viadriana sowie dem Global and European Studies Institute der Universität Leipzig durch. Aktuelle Informationen zur Geschichtswerkstatt Europa können auf der Internetseite der Geschichtswerkstatt Europa abgerufen werden.

 

Weitere Informationen

Ansprechpartner

Institut für angewandte Geschichte
Felix Ackermann
Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)
Telefon +49 (0)335 5534 5534
Fax +49 (0)335 5534 5533

Kontakt (nicht bei Bewerbungen)

Markus Lux
Telefon 0711 46084-39