Studie: Globale Verantwortung, Internationalisierung und Interkulturalität in der Schule (GLOBIS)
Internationale Bildung

Studie: Globale Verantwortung, Internationalisierung und Interkulturalität in der Schule (GLOBIS)

Bildung ist ein Schlüssel zur Integration und zur Sicherung des Zusammenhalts in einer sich zunehmend fragmentierenden Gesellschaft. Gute Bildung ermöglicht jungen Menschen, unabhängig von Herkunft und sozialem Status, ihre Begabungen zu entdecken und ihr Leben selbstbestimmt zu führen.

Wie können Schulen diesem Anspruch gerecht werden? Wie reifen junge Menschen zu weltoffenen und toleranten Bürgern heran, die sich aktiv in die Gesellschaft einbringen und ihr Leben verantwortungsvoll in unserer globalisierten Welt gestalten?

Ein Schlüssel liegt aus unserer Sicht im Bildungskonzept des Globalen Lernens - eine pädagogische Antwort auf Globalisierungsprozesse, besonders was die Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt betrifft. Vielfalt soll als Chance und Bereicherung gesehen und genutzt werden. Internationale Elemente an Schulen und Strategien für einen konstruktiven Umgang mit Interkulturalität können das Globale Lernen wesentlich fördern. Bislang ist die praktische Umsetzung des Globalen Lernens in Schulen jedoch kaum untersucht.

Ziel des Forschungsvorhabens GLOBIS ist es, einen Überblick über schulische Strategien im Umgang mit der Globalisierung zu gewinnen, förderliche und hinderliche Bedingungen zu identifizieren und Muster für einen Umgang mit Globalem Lernen zu entwickeln. Dadurch können Schulen und schulische Akteure Interkulturalität und Internationalisierung als gemeinsame Entwicklungsaufgabe wahrnehmen.

Die Studie wird 2017 bis 2019 von der Europa-Universität Flensburg, mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, durchgeführt.

Kontakt

Europa-Universität Flensburg
Prof. Dr. Merle Hummrich

Kontakt in der Stiftung

Karin Karlsson