beyond (un)employment
Zivilgesellschaft International

beyond (un)employment

Wer Arbeit hat, gehört dazu. Wer keine Arbeit hat, ist von vielen Bereichen des sozialen Lebens ausgeschlossen. In Europa verstetigt sich schon seit Jahren eine chronische Arbeitslosigkeit, die ganze Gesellschaften prägt. Denn mit der Beschäftigung ist weit mehr verbunden, als finanzielle Sicherheit: Sozialer Status, Chancen auf Bildung, kulturelle Teilhabe und nicht zuletzt das Gefühl, gebraucht zu werden, sind eng mit dem Thema Arbeit verknüpft.

Gemeinsam mit Impact Hub möchte die Robert Bosch Stiftung dem Thema Beschäftigung als Faktor für gesellschaftliche Teilhabe auf den Grund gehen.

Ziel von Beyond (un)employment ist es, in den teilnehmenden Impact Hubs mit einer Gruppe von 20 "Experten" (Unternehmer, Studierende, Akademiker, Sozialunternehmer, etc.) tief in die Materie einzusteigen, um Hintergründe, Einflussfaktoren und Hürden zu verstehen. Im Anschluss werden von jeder Gruppe konkrete Lösungsansätze für lokale Herausforderungen entwickelt und umgesetzt.

Im Rahmen einer Ausschreibung hatten alle europäischen Impact Hub Standorte die Chance, sich mit dem für sie lokal relevantesten Thema um die Teilnahme am Programm zu bewerben. Die fünf ausgewählten Impact Hubs (s.u.) erarbeiten aktuell in den Expertenteams Strategien zu ihren Fragestellungen (z. B. in den Bereichen Jugendarbeitslosigkeit, soziale Inklusion von Arbeitslosen, alternative Beschäftigungsmodelle und Arbeitswelt nach dem Brexit). Darüber hinaus kommen an drei internationalen Treffen ausgewählte Vertreter aller Expertengruppen zusammen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und von anderen Ländern zu lernen. Im Gespräch über Erfolge, Herausforderungen, Methoden, Zielgruppen und offene Fragen gewinnen die Teilnehmenden ein tiefgehendes Verständnis für das Thema Beschäftigung als Faktor gesellschaftlicher Teilhabe in Europa.

In der zweiten Projektphase ab 2018 werden die erarbeiteten Lösungen vor Ort implementiert und wenn möglich skaliert. Dabei werden neue Partnerschaften geknüpft und Kollaborationen getestet: Ein transsektorales, länderübergreifendes Netzwerk aus Experten und Changemakern stärkt die europäische Zivilgesellschaft nachhaltig.

Das Programm wird von Impact Hub Global koordiniert und in Kooperation mit den Impact Hubs in Moskau, Florenz, Birmingham, Zagreb und Yerevan durchgeführt.

Ansprechpartnerin

Impact Hub Global
Anne Merkle

Kontakt in der Stiftung

Marika Baur
Telefon 0711 46084-674
Impact Hub, Robert Bosch Stiftung  Convening & Collaborating With and For Cities - Beyond (un)employment Discovery Phase Report  Lesen und empfehlen