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Fotos: Anita Back 
Rund 90 Gäste folgten am 12. Juli 2017 der Einladung der Robert Bosch Stiftung zur 10. Veranstaltung aus der Reihe "China im Gespräch". Das Thema: "Feminism and Women Empowerment in China".
 
Christian Hänel, Leiter des Themenbereichs "Völkerverständigung Amerika und Asien" der Robert Bosch Stiftung, begrüßte das Publikum in der Berliner Repräsentanz.
 
Auf dem Panel nahmen die chinesische Frauenrechtsaktivistin Lü Pin und Leta Hong Fincher Platz. Fincher ist Buchautorin und Expertin zum Thema Genderungleichheit in China.
 
Die Sinologin Janka Oertel führte als Moderatorin durch den Abend. Sie arbeitet als Transatlantic Fellow beim German Marshall Fund of the United States in Berlin.
 
Leta Hong Fincher sprach über den gesellschaftlichen Druck, dem unverheiratete Frauen über 27 Jahre in China ausgesetzt sind. Sie werden als sogenannte "Leftover Women" stigmatisiert.
 
Lü Pin berichtete von den immer enger werdenden Grenzen für feministischen Aktivismus in China: Sie engagiert sich deshalb seit 2015 aus den USA für die Rechte der Frauen in China.
 
Nach der Paneldiskussion gab es Raum für Fragen und eine intensive Diskussion mit dem Publikum.
 
Auch beim anschließenden Empfang standen die Panelistinnen den Gästen Rede und Antwort.