Karl-Dedecius-Preis

2017 Krakau

Das Deutsche Polen-Institut und die Robert Bosch Stiftung zeichneten am 8. Juni 2017 zum achten Mal exzellente polnische und deutsche Übersetzer mit dem Karl-Dedecius-Preis aus. Dieses Jahr ging der bilaterale Preis an Eliza Borg aus Warschau und an Lisa Palmes aus Berlin. Mit dem Karl-Dedecius-Preis werden ihre herausragenden Leistungen sowie ihre Vermittlungsarbeit zwischen den Nachbarländern gewürdigt. Ausgewählt wurden die beiden Übersetzerinnen von einer unabhängigen deutsch-polnischen Jury. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wurde im Internationalen Kultur-Zentrum in Krakau verliehen.

Die "mit dem Herzen geschriebene“ Laudatio auf Eliza Borg hielt Maria Przybyłowska, die Karl-Dedecius-Preisträgerin von 2005. Sie lernte Eliza Borg an der Universität Warschau kennen, wo sie sie als Studentin bei ihrem Arbeitspraktikum begleitete. Später übersetzten die beiden gemeinsam mehrere Werke.

Lisa Palmes lernte ihre Laudatorin Brygida Helbig-Miszewski an der Humboldt-Universität Berlin kennen, als sie ihr Seminar zur Lyrik von Bolesław Leśmian besuchte. Seit dieser Zeit kreuzten sich ihre Wege mehrfach, insbesondere in der deutsch-polnischen Kult-Buchhandlung "Buchbund“ in Berlin, wo Lisa Palmes Veranstaltungsreihen organisiert.

Die diesjährige Preisverleihung ist die erste, seitdem der Namensgeber Karl Dedecius im Jahr 2016 verstorben ist.

Bilder der Preisverleihung

Fotos: Pawel Mazur

2017 Kraków

8 czerwca 2017 odbyła się ósma z kolei uroczystość wręczenia Nagrody im. Karla Dedeciusa w Międzynarodowym Centrum Kultury w Krakowie. Nagrodę otrzymali Eliza Borg z Warszawy i Lisa Palmes z Berlina za wybitne osiągnięcia w dziedzinie przekładu oraz zasługi dla dialogu polsko-niemieckiego. Polska pisarka Maria Przybyłowska wygłosiła laudację dla Elizy Borg, a Brygida Helbig-Miszewski laudację dla Lisy Palmes. Tegoroczne wręczenie nagród było pierwszym od śmierći Karla Dedeciusa. Karl Dedecius zmarł w ubiegłym roku.

Zdjęcia z wręczenia nagrody

Zdjęcia: Pawel Mazur