Großer Teamgeist beim Stuttgarter Firmenlauf

16 Stiftungsmitarbeiter gemeinsam aktiv

Stuttgart im Mai, ein lauer Abend, sommerliche Temperaturen auf dem weiträumigen Sport- und Freizeitgelände Waldau rund um den berühmten Fernsehturm der Landeshauptstadt. Der 10. Stuttgarter Firmenlauf steht an. Mit dabei auf dem sechs Kilometer langen Rundkurs durch den Wald: 16 motivierte Stiftungsmitarbeiter, 13 Damen und drei Herren aus unterschiedlichen Bereichen des Hauses, von der Hospitantin bis zum Bereichsleiter und damit das bisher größte Stiftungsteam überhaupt, seit es den Firmenlauf gibt.

Teil der großen Bosch-Community

Bevor um 18.30 Uhr der Startschuss für die rund 6000 Läufer fällt, treffen sich alle Bosch-Mitarbeiter aus Firma und Stiftung im Stadion der Stuttgarter Kickers zum Gruppenbild. Die große Überraschung: Über 1500 Teilnehmer des Laufes kommen von Bosch; auch das eine Rekordteilnehmerzahl! „Eine schöne Gelegenheit, sich mal nicht nur als Teil der Stiftung, sondern auch als Teil der Bosch-Community zu erleben“, beschreibt Susanne Melin aus dem Themenbereich Gesundheit ihre Eindrücke. Ihre Kollegin Kerstin Schmenger ergänzt: „Für mich war es toll zu sehen, wie viele Boschler an den Start gegangen sind und zu spüren, dass wir Stiftungsmitarbeiter Teil der Bewegung waren.“

Spaß und gemeinsames Erleben

Die „sehr entspannte und angenehme Atmosphäre, gerade für weniger ehrgeizige Läufer wie mich“ ist Susanne Melin besonders aufgefallen, auch wenn „die Steigungen ab Kilometer 4 nicht zu unterschätzen waren.“ Kerstin Schmenger betont ebenfalls, dass „für mich Spaß am gemeinsamen Erleben im Mittelpunkt stand.“ Sie hält den Firmenlauf für ein „Event der besonderen Art“, denn „der Teamgedanke ist neben der sportlichen Betätigung das Wichtigste. Es sind Kollegen dabei, mit denen ich im normalen Arbeitsalltag nicht so viel zu tun habe. Beim Laufen kommt man ganz einfach miteinander in Kontakt“, meint sie. Trainee Anja Wolff ergänzt: „Es war toll, gemeinsam die Strecke zu schaffen. Eine Kollegin lief während des Laufs fast die ganze Zeit genau vor mir. So konnte ich mich einfach an ihre Fersen heften und mich von ihrem Tempo antreiben lassen.“ Ganz ungeübt war sie allerdings nicht an den Start gegangen. „Obwohl ich schon seit Monaten nicht mehr laufen war, habe ich mich angemeldet“, erzählt Anja Wolff. „Zum Glück ging es zwei Kollegen ähnlich wie mir. Deshalb bildeten wir eine Laufgruppe und trafen uns in den Wochen vorher regelmäßig zum Training.“ Dorothee Künzel, Hospitantin in der Zentralabteilung, gehörte zu dieser Gruppe. „Für mich war es der erste Lauf überhaupt“, berichtet sie. „Daher haben wir uns nach der Arbeit im Schlosspark getroffen und zusammen dafür trainiert. Wäre eigentlich schön, wenn wir das jetzt auch nach dem Lauf weiter durchziehen.“

Gesundheit im Blick

Egal ob erfahrener Läufer oder motivierter Neuling – beim Firmenlauf sind alle willkommen. Denn neben Spaß und gemeinsamem Erleben lautet ein weiteres Ziel, möglichst viele Mitarbeiter entspannt an Bewegung heranzuführen. Aus dieser Erfahrung wird dann vielleicht die persönliche Entscheidung zum regelmäßigen Training. „Ich finde es gut, dass die Stiftung sich auch für die Gesundheit der Mitarbeiter engagiert, nicht nur durch den Firmenlauf, sondern auch durch Angebote wie zum Beispiel das Rückentraining“, sagt Susanne Melin. Die körperliche Herausforderung haben alle Stiftungsmitarbeiter an diesem Abend erfolgreich gemeistert. Und das seelische Wohlbefinden kam dank großem Teamgeist noch hinzu.