Büromanagement in der Berliner Repräsentanz

Roswitha Meurers: "Dieses Haus lebt!"
"Es war schon immer mein großer Wunsch, in einem Non-Profit-Unternehmen zu arbeiten", sagt Roswitha Meurers. Denn sie kennt auch andere berufliche Situationen. Nach Ausbildung und Tätigkeit als Hotelkauffrau sowie Stationen in einer Fremdsprachenschule, einem Steuerberaterbüro und einer Galerie für zeitgenössische Kunst kam sie 2008 als Sekretärin zur Robert Bosch Stiftung in Berlin; damals eine kleine Stabsstelle mit wenigen Mitarbeitern. 2012 erfolgte der Wechsel in ein eigenes Gebäude in die Französische Straße, verbunden mit inhaltlichem und personellem Wachstum der Stiftung in der Hauptstadt. Roswitha Meurers hat diese Entwicklung aktiv erlebt und mitgestaltet. "Immer im Wandel zu sein, flexibel und dynamisch, das ist Berlin. Und das gilt auch für uns", meint sie. Denn: "Dieses Haus lebt!"


Große Vielfalt der Aufgaben

Bei Roswitha Meurers laufen die organisatorischen Fäden der Stiftungsrepräsentanz zusammen. Als Sekretärin und Büromanagerin kümmert sie sich um die Belange des heute über 20-köpfigen Teams. "Termine hier im Haus und außerhalb, Unterlagen, Reiseplanungen, Deadlines - man muss vieles gleichzeitig im Blick haben und dafür sorgen, dass alles klappt", erzählt sie. "Meine Aufgaben sind enorm vielfältig. Sie betreffen nahezu alles, womit wir uns hier beschäftigen: Fördertätigkeit, Robert Bosch Academy, Verbindungsarbeit zu Ministerien und anderen offiziellen Stellen, zahlreiche Veranstaltungen, die Anwesenheit von Stuttgarter Kollegen und natürlich überhaupt der tägliche Betrieb des Hauses sowie meine Assistenz für die Leiterin der Repräsentanz." Meurers schätzt diese Vielseitigkeit sehr, genauso wie die zahlreichen unterschiedlichen Kontakte. "Wenn jemand nicht weiß wohin, führt der erste Weg meistens ins Sekretariat", sagt sie lächelnd, "egal ob es sich um einen Handwerker, einen unserer Fellows der Academy oder um einen Gast handelt. Ich helfe dann immer gerne."

Enge Zusammenarbeit zwischen Berlin und Stuttgart

"Neben unseren eigenen Aufgaben vertreten wir die Stiftung räumlich und persönlich in Berlin. Umso wichtiger sind der beständige Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen in Stuttgart", erklärt sie. Sie selber sei von Anfang an gut integriert worden, erinnert sie sich, zum Beispiel in das Sekretariatsnetzwerk ihrer Stuttgarter Kolleginnen. Das Aufeinander-Zugehen aller Mitarbeiter hält sie für zentral. "Wir sind eine Stiftung, egal ob wir in Stuttgart oder Berlin arbeiten", sagt sie voller Überzeugung. Regelmäßige persönliche oder mediengestützte Präsenz in Stuttgart, zum Beispiel per Videokonferenz, sei ganz wichtig; "man muss das aktiv betreiben", so Meurers. Bei der Frage allerdings, ob sie sich auch einen beruflichen Wechsel ins Schwabenland vorstellen könnte, antwortet sie auf ihre typische Art direkt und offen: "Ich bin seit über 30 Jahren mit Haut und Haar Berlinerin und habe hier bei der Stiftung meinen Traumjob gefunden."