Stärkung der Zivilgesellschaft beim Global Forum on Migration and Development
Migration und Teilhabe

Stärkung der Zivilgesellschaft beim Global Forum on Migration and Development

Thema 2017: "Towards a Global Social Contract on Migration and Development"

In diesem Jahr findet das Global Forum on Migration and Development (GFMD) vom 28. Juni bis 1. Juli unter dem Vorsitz Deutschlands und Marokkos in Berlin unter dem Thema "Towards a Global Social Contract on Migration and Development" statt.

Auch wenn die Beschlüsse des Forums nicht bindend sind, eröffnet dies der deutschen Zivilgesellschaft eine Chance, sich in die Diskussion um Migration und Entwicklung einzubringen und den eigenen Positionen Gehör zu verschaffen - sowohl in Deutschland als auch international.

Forderungen an die Bundesregierung

In ihrem Positionspapier fordern mehr als 20 zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke von der Bundesregierung, dass diese ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzt und deutlich mehr reguläre Migrationswege schafft.

Über das Global Forum

Das Global Forum on Migration and Development wurde 2006 auf Initiative des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan ins Leben gerufen. Es ist neben dem selteneren UN High Level Dialogue on Migration das einzige Forum, bei dem nahezu die gesamte Staatengemeinschaft zu Migration und Entwicklung diskutiert. Die internationale Zivilgesellschaft hat den GFMD-Prozess über die Jahre intensiv begleitet. Um das Staatentreffen herum sind feste Strukturen entstanden. Ein zentrales Forum für den zivilgesellschaftlichen Austausch sind die Civil Society Days, die sich als eigenständiger Bestandteil der Konferenz etabliert haben. Auch ein direkter Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Regierungsvertretern findet im Rahmen des GFMD statt.

Ansprechpartner

Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe
Astrid Müller
Telefon 0228 74829010

Kontakt in der Stiftung

Raphaela Schweiger
Telefon 0711 46084-678