Europa21. Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen

Europa21 - Rückblick 2016

Programmschwerpunkt der Robert Bosch Stiftung und der Leipziger Buchmesse zu Zuwanderung und Integration (17. - 20. März 2016)

Der Programmschwerpunkt "Europa21 – Denkraum für die Gesellschaft von morgen" wurde 2016 von der Robert Bosch Stiftung und der Leipziger Buchmesse initiiert und ist auf drei Jahre angelegt. Bei der ersten Auflage diskutierten Schriftsteller, Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter der Zivilgesellschaft aus verschiedenen Ländern die Hintergründe der Fluchtbewegungen und die damit zusammenhängenden Herausforderungen. Die Diskussionen beleuchteten verschiedene Facetten von Zuwanderung und Integration sowie die Rolle von Literatur, Medien und Religion mit dem Ziel, zur Versachlichung der Flüchtlingsdebatte in Europa beizutragen.

Hören Sie rein: Die Diskussionen im Café Europa der Leipziger Buchmesse 2016 finden Sie unter dem Reiter Mitschnitte.

Die Literaturkritikerin Insa Wilke kuratierte die Premiere:

Eindrücke von der Leipziger Buchmesse

Fotos: Rainer Justen 
Die Robert Bosch Stiftung und die Leipziger Buchmesse veranstalteten vom 17. bis 20. März 2016 unter dem Titel "Europa21. Denk-Raum für eine Gesellschaft von morgen." einen gemeinsamen Programmschwerpunkt zu Zuwanderung und Integration.
Kontext: Geschichte, Ursachen und Bedeutung der Fluchtbewegungen aus dem Nahen Osten
Change: Wie Europa sich schon verändert hat und noch verändern muss
Sprachkunst: Wer erzählt wie von wem - Literatur und Verantwortung
Rhetorik: Die vierte Macht und ihre eigene Asylpolitik
Streitpunkt: Rückkehr der Religionen?
Wie wir zusammen lebten, leben und leben wollen! - Gesprächsrunde mit Publikumsbeteiligung
In sechs Kurzportraits erzählen Menschen aus Syrien und dem Irak, die mittlerweile in Leipzig leben, vom Alltag in ihrer Heimat und ihrem Blick auf Krieg und Vertreibung.

Ihre Stimmen waren während der Buchmesselaufzeit an Hörstationen in der Magnolienallee der Glashalle zu hören. Die Kurportraits von Johanna Hemkentokrax sind in Zusammenarbeit mit dem Kulturradio MDR FIGARO und mit Unterstützung vom DRK Landesverband Sachsen e.V. und dem Initiativkreis: Menschen.Würdig. entstanden.
Interview mit Hosam aus dem Irak
Interview mit Nosher aus Syrien