Aktionen für eine Offene Gesellschaft
Zivilgesellschaft

Aktionen für eine Offene Gesellschaft

Wir alle leben in einer Offenen Gesellschaft! Sie bietet den Menschen die größtmögliche individuelle Freiheit bei größtmöglicher Lebenssicherheit. Europa hat in seinen besten Momenten gezeigt, dass dieser Typ Gesellschaft sowohl Wohlstand als auch Sicherheit und Freiheit garantieren kann.

Gleichzeitig merken wir, dass sich etwas verändert in unserem Land. Der mediale Diskurs und die öffentliche Diskussion werden zunehmend von radikalen und populistischen Gruppierungen dominiert. Statt für Toleranz und Offenheit treten sie für Abschottung und Ausgrenzung ein. Die „Initiative Offene Gesellschaft“ als ein Netzwerk von Privatpersonen, Aktionsgruppen, Bündnissen und Institutionen, stellt sich dieser Entwicklung entgegen. Sie bündelt Kräfte für eine machtvolle und kreative zivilgesellschaftliche Bewegung, um das Abdriften in die geschlossene Gesellschaft zu verhindern. Die Initiative schafft Sichtbarkeit und Reichweite für die unter ihrem Dach versammelten Projekte, Veranstaltungen und Aktionen, die allesamt das Ziel haben, demokratische Werte aktiv zu verteidigen.

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt diesen Einsatz für Demokratie, Toleranz und Zusammenhalt. Sie hat deshalb das Programm „Aktionen für eine Offene Gesellschaft“ ins Leben gerufen, um auch kleinere Initiativen, Gruppen und Vereine zu ermutigen, sich mit eigenen Aktivitäten für eine starke Gemeinschaft einzusetzen.

Das Förderprogramm:
  • Gefördert werden Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein Wir-Gefühl stärken, für Toleranz, Vielfalt und Demokratie eintreten und sich gegen politischen Radikalismus und Hass positionieren. Dies können Einzelveranstaltungen sein, ebenso aber auch Veranstaltungsreihen oder mehrwöchige Aktionen. Denkbar sind kreative Ansätze (Theater, Songs, Texte) ebenso wie Debattenbeiträge oder Feste für Demokratie.
  • Nicht gefördert werden Projekte der Flüchtlingshilfe und Vorhaben, die das Thema „Flucht und Asyl“ adressieren.
  • Beantragt werden können bis zu 3.000 Euro, übernommen werden allerdings ausschließlich Sachkosten (also keine Personalmittel oder Honorare).
  • Bewerben können sich Schulen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereine und kleine Initiativen sowie kommunale Stellen. Fördervoraussetzung in diesem Programm ist es, dass der Antragsteller gemeinnützig anerkannt ist.
  • Die geförderte Aktion stellt sich unter das Dach der „Initiative Offenen Gesellschaft“ und unterstützt deren Ziele. Sie wird zudem mit Förderzusage auf der Website der „Initiative Offene Gesellschaft“ beworben und dokumentiert. Um den Bezug zur Initiative herzustellen, wird bei der Umsetzung der Aktion das Logo der „Initiative Offene Gesellschaft“ verwendet.
  • Bewerbungen sind durchgehend möglich, es gibt also keinen Bewerbungsschluss. Leider können wir keine Bewerbungen für Projekte entgegennehmen, die nach dem 15. Oktober 2017 starten.

Praxisbeispiele aus bisheriger Förderung finden Sie in der rechten Spalte. Bitte beachten Sie hier auch unsere Hinweise für Projektanfragen sowie die Informationen auf der Website der „Initiative Offene Gesellschaft“. Wir weisen darauf hin, dass eine Bearbeitung von Anfragen bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen kann.