Vernetzung und Qualifizierung privater Initiativen in Osteuropa
Mit dem Förderpreis "Humanitäre Hilfe für Mittel- und Osteuropa" würdigte die Robert Bosch Stiftung in den Jahren 1998 bis 2000 die Leistung von deutschen Bürgergruppen, die innovative und langwirkende Projekte mit ihren Partnern in Osteuropa realisierten. Aus den über 1.000 eingereichten Bewerbungen wurde die Vielfalt deutlich, mit der deutsche Bürgergruppen Unterstützung für Osteuropa leisten, aber auch, wie wenig sie voneinander wissen und wie wenige die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gegenseitigen Qualifizierung nutzen.
Hier setzt das Förderprogramm "Vernetzung und Qualifizierung privater Initiativen" an. Es richtet sich an deutsche Initiativen, die in Osteuropa ehrenamtlich im gesundheitlichen oder sozialen Bereich tätig sind und Arbeitstreffen oder kleine Tagungen veranstalten wollen. Darüber hinaus fördert die Stiftung die Übersetzung und Verbreitung von Fachliteratur, Handreichungen und Lernmaterialien, um diese den Partnern in Osteuropa verfügbar zu machen.
In diesem Förderprogramm werden derzeit keine Anfragen entgegengenommen.
Projektbeispiele
Hier setzt das Förderprogramm "Vernetzung und Qualifizierung privater Initiativen" an. Es richtet sich an deutsche Initiativen, die in Osteuropa ehrenamtlich im gesundheitlichen oder sozialen Bereich tätig sind und Arbeitstreffen oder kleine Tagungen veranstalten wollen. Darüber hinaus fördert die Stiftung die Übersetzung und Verbreitung von Fachliteratur, Handreichungen und Lernmaterialien, um diese den Partnern in Osteuropa verfügbar zu machen.
In diesem Förderprogramm werden derzeit keine Anfragen entgegengenommen.
Projektbeispiele
Problem
Projekte zur Qualifizierung im sozialen und gesundheitlichen Bereich verbesserten in der Vergangenheit zwar die Lebensbedingungen der Zielgruppen, schufen jedoch keine langfristigen Strukturen. Weiterhin fehlte es an gesetzlichen Regelungen und vor allem an funktionierenden Netzwerken zwischen den Einrichtungen.
Projektbeschreibung
Um eine nachhaltige Verbesserung der sozialen Infrastruktur in Rumänien herbeizuführen, gründete "Bavaria-Romania - Förderverein für Soziale Assistenz in Rumänien e.V." eine Arbeitsgemeinschaft. Mehr als 30 Organisationen treffen sich seit 2009 regelmäßig zu fachthemenorientierten Tagungen, klären gemeinsame Interessen und vereinbaren gemeinsame Aktivitäten. Die Verantwortung für die Arbeitsgemeinschaft trägt Dr. Walter Gebhardt, der in Sibiu/Rumänien ansässig ist und über eine zwei Jahrzehnte währende Erfahrung in der Verbandsarbeit verfügt.
Ziel des Projekts
Der Aufbau einer ständigen Arbeitsgemeinschaft von nichtstaatlichen Einrichtungen soll zur nachhaltigen Entwicklung der Ausbildung und Versorgung im Gesundheits- und Sozialbereich in Rumänien führen und die Kooperation mit der rumänischen Sozialpolitik verbessern.
Projekte zur Qualifizierung im sozialen und gesundheitlichen Bereich verbesserten in der Vergangenheit zwar die Lebensbedingungen der Zielgruppen, schufen jedoch keine langfristigen Strukturen. Weiterhin fehlte es an gesetzlichen Regelungen und vor allem an funktionierenden Netzwerken zwischen den Einrichtungen.
Projektbeschreibung
Um eine nachhaltige Verbesserung der sozialen Infrastruktur in Rumänien herbeizuführen, gründete "Bavaria-Romania - Förderverein für Soziale Assistenz in Rumänien e.V." eine Arbeitsgemeinschaft. Mehr als 30 Organisationen treffen sich seit 2009 regelmäßig zu fachthemenorientierten Tagungen, klären gemeinsame Interessen und vereinbaren gemeinsame Aktivitäten. Die Verantwortung für die Arbeitsgemeinschaft trägt Dr. Walter Gebhardt, der in Sibiu/Rumänien ansässig ist und über eine zwei Jahrzehnte währende Erfahrung in der Verbandsarbeit verfügt.
Ziel des Projekts
Der Aufbau einer ständigen Arbeitsgemeinschaft von nichtstaatlichen Einrichtungen soll zur nachhaltigen Entwicklung der Ausbildung und Versorgung im Gesundheits- und Sozialbereich in Rumänien führen und die Kooperation mit der rumänischen Sozialpolitik verbessern.
Problem
Mit Blick auf die Qualifizierung und Ausbildungssituation herrscht im Gesundheits- und Sozialbereich in Ost- und Südosteuropa ein Mangel an praxisorientierter Fachliteratur in der jeweiligen Landessprache. Es fehlt besonders an Arbeitsmaterialien für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Projektbeschreibung
Zur begleitenden Qualifizierung behinderter Arbeitnehmer in Rumänien wurden von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf um Dr. Michael Wunder geeignete Materialien auf Rumänisch bereitgestellt. Das Seminarangebot "kukuk" (Kommunikation, Konfliktbewältigung und Kooperation) hat sich dafür als besonders geeignet gezeigt. Die Materialien enthalten verschiedene methodische Angebote und zahlreiche Arbeitsblätter. Die übersetzten Materialien wurden um Verweise auf rumänische Gesetze ergänzt.
Ziel des Projekts
Durch geeignete Arbeitsmaterialien konnten behinderte Menschen Kompetenzen erlernen, mit denen sie auf dem ersten Arbeitsmarkt bestanden. Die Materialien wurden neben den Arbeitnehmern mit Lernschwierigkeiten auch ihren jeweiligen Arbeits- und Sozialassistenten zur Verfügung gestellt.
Mit Blick auf die Qualifizierung und Ausbildungssituation herrscht im Gesundheits- und Sozialbereich in Ost- und Südosteuropa ein Mangel an praxisorientierter Fachliteratur in der jeweiligen Landessprache. Es fehlt besonders an Arbeitsmaterialien für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Projektbeschreibung
Zur begleitenden Qualifizierung behinderter Arbeitnehmer in Rumänien wurden von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf um Dr. Michael Wunder geeignete Materialien auf Rumänisch bereitgestellt. Das Seminarangebot "kukuk" (Kommunikation, Konfliktbewältigung und Kooperation) hat sich dafür als besonders geeignet gezeigt. Die Materialien enthalten verschiedene methodische Angebote und zahlreiche Arbeitsblätter. Die übersetzten Materialien wurden um Verweise auf rumänische Gesetze ergänzt.
Ziel des Projekts
Durch geeignete Arbeitsmaterialien konnten behinderte Menschen Kompetenzen erlernen, mit denen sie auf dem ersten Arbeitsmarkt bestanden. Die Materialien wurden neben den Arbeitnehmern mit Lernschwierigkeiten auch ihren jeweiligen Arbeits- und Sozialassistenten zur Verfügung gestellt.