Ausbildung in den praktischen Berufen
Die Stiftung fördert die Berufsbildung junger Menschen in Ost- und Südosteuropa und verfolgt dabei zwei Ziele: zum einen die qualifizierte Ausbildung junger Menschen in Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleistungsbereich; zum anderen die nachhaltige Erweiterung der Ausbildungsangebote in diesen Berufen.
Durch die Förderung können neue Ausbildungsgänge konzipiert und erprobt sowie bestehende Angebote praxis- und marktorientierter werden, zum Beispiel durch die Qualifizierung von Ausbildern und die engere Zusammenarbeit von Ausbildungsstätten und Betrieben.
In diesem Förderprogramm werden derzeit keine Anfragen entgegengenommen.
Drei Beispiele:
Durch die Förderung können neue Ausbildungsgänge konzipiert und erprobt sowie bestehende Angebote praxis- und marktorientierter werden, zum Beispiel durch die Qualifizierung von Ausbildern und die engere Zusammenarbeit von Ausbildungsstätten und Betrieben.
In diesem Förderprogramm werden derzeit keine Anfragen entgegengenommen.
Drei Beispiele:
Problem
Die handwerkliche Berufsbildung in Bosnien und Herzegowina steht vor verschiedenen Herausforderungen: Sie ist sehr theorielastig, den Ausbildern fehlt modernes Fachwissen und die Lehrpläne sind veraltet. Da die Ausbildung nicht marktorientiert ist, fallen viele Schüler trotz des hohen Fachkräftemangels nach der Ausbildung in die Arbeitslosigkeit.
Projektbeschreibung
Die Handwerkskammer Koblenz reagierte darauf und setzte einen Impuls für qualifizierte Berufsbildung in Bosnien und Herzegowina. An der Berufsmittelschule für Landwirtschaft, Veterinärwesen und Ernährung in Sarajevo wurden gemeinsam mit dem Bildungsministerium des Kantons für die Gewerke Fleischer, Bäcker und Friseur Weiterbildungsmaßnahmen für das Lehrpersonal durchgeführt sowie Lehrpläne und Prüfungskonzepte entwickelt.
Ergebnisse
Nach der Qualifizierung der Ausbilder konnten diese ihren Schülern in den Handwerksberufen Fleischer, Bäcker und Friseur eine praxis- und marktorientierte Ausbildung bieten. Die Ausbilder wurden auch in die Lage versetzt, Ausbilder anderer Schulen sowie Handwerker weiterzubilden. Die im Projekt erarbeiteten Lehr- und Prüfungsmaterialien wurden den Bildungsministerien und Berufsschulen im ganzen Land zur Verfügung gestellt. Der Projekterfolg zeigt sich auch in der hohen Rate der Berufsschulabsolventen, die nach Ausbildungsende eine Anstellung in ihrem Beruf gefunden haben.
Die handwerkliche Berufsbildung in Bosnien und Herzegowina steht vor verschiedenen Herausforderungen: Sie ist sehr theorielastig, den Ausbildern fehlt modernes Fachwissen und die Lehrpläne sind veraltet. Da die Ausbildung nicht marktorientiert ist, fallen viele Schüler trotz des hohen Fachkräftemangels nach der Ausbildung in die Arbeitslosigkeit.
Projektbeschreibung
Die Handwerkskammer Koblenz reagierte darauf und setzte einen Impuls für qualifizierte Berufsbildung in Bosnien und Herzegowina. An der Berufsmittelschule für Landwirtschaft, Veterinärwesen und Ernährung in Sarajevo wurden gemeinsam mit dem Bildungsministerium des Kantons für die Gewerke Fleischer, Bäcker und Friseur Weiterbildungsmaßnahmen für das Lehrpersonal durchgeführt sowie Lehrpläne und Prüfungskonzepte entwickelt.
Ergebnisse
Nach der Qualifizierung der Ausbilder konnten diese ihren Schülern in den Handwerksberufen Fleischer, Bäcker und Friseur eine praxis- und marktorientierte Ausbildung bieten. Die Ausbilder wurden auch in die Lage versetzt, Ausbilder anderer Schulen sowie Handwerker weiterzubilden. Die im Projekt erarbeiteten Lehr- und Prüfungsmaterialien wurden den Bildungsministerien und Berufsschulen im ganzen Land zur Verfügung gestellt. Der Projekterfolg zeigt sich auch in der hohen Rate der Berufsschulabsolventen, die nach Ausbildungsende eine Anstellung in ihrem Beruf gefunden haben.
Problem
Die Berufsausbildung in der Republik Moldau ist wie in anderen ost- und südosteuropäischen Ländern veraltet, theorielastig und wenig marktorientiert. Den Ausbildungsberuf des Kfz-Mechatronikers, der Bestandteile des Automechanikers und Kfz-Elektronikers umfasst, gibt es bisher in der Republik Moldau nicht.
Projektbeschreibung
Die Ost-West GmbH der Handwerkskammer Koblenz bildet mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung Kfz-Mechatroniker in Moldau aus. Das Projekt beinhaltet die Einrichtung von Lehrwerkstätten, die Qualifizierung von Ausbildern und Lehrlingen, die Entwicklung von Rahmenlehrplänen und Lernmaterialien, die Einrichtung und Qualifizierung eines Prüfungsausschusses sowie die Erarbeitung von Prüfungsvorschriften.
Ziel des Projektes
Die Handwerkskammer Koblenz will die Ausbildung von Kfz-Mechatronikern an zwei Berufsschulen des Landes etablieren, die staatliche Anerkennung sichern und die landesweite Einführung vorbereiten.
Die Berufsausbildung in der Republik Moldau ist wie in anderen ost- und südosteuropäischen Ländern veraltet, theorielastig und wenig marktorientiert. Den Ausbildungsberuf des Kfz-Mechatronikers, der Bestandteile des Automechanikers und Kfz-Elektronikers umfasst, gibt es bisher in der Republik Moldau nicht.
Projektbeschreibung
Die Ost-West GmbH der Handwerkskammer Koblenz bildet mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung Kfz-Mechatroniker in Moldau aus. Das Projekt beinhaltet die Einrichtung von Lehrwerkstätten, die Qualifizierung von Ausbildern und Lehrlingen, die Entwicklung von Rahmenlehrplänen und Lernmaterialien, die Einrichtung und Qualifizierung eines Prüfungsausschusses sowie die Erarbeitung von Prüfungsvorschriften.
Ziel des Projektes
Die Handwerkskammer Koblenz will die Ausbildung von Kfz-Mechatronikern an zwei Berufsschulen des Landes etablieren, die staatliche Anerkennung sichern und die landesweite Einführung vorbereiten.
Problem
In Cristuru Secuiesc/ Rumänien, einem von der ungarisch-sprechenden Minderheit geprägten 10.000 Einwohner-Ort in Siebenbürgen, gibt es eine staatliche Berufsschule mit 450 Schülern in sechs Ausbildungsgängen. Die Ausbildung ist rein theoretisch und wird nicht dem Bildungsziel gerecht, einen praktischen Beruf nach der Ausbildung ausüben zu können.
Projektbeschreibung
Zusätzlich zu den theoretischen Ausbildungsgängen der staatlichen Berufsschule konnten mit Unterstützung des "Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland e.V." (CJD) praktische Ausbildungsgänge in Textilverarbeitung und im Gartenbau am überbetrieblichen Ausbildungszentrum des CJD im selben Ort angeboten werden. Die Ausrichtung auf diese beiden Branchen griff die vorhandenen Möglichkeiten der Region auf. Die Textilindustrie ist mit ca. 2.400 Arbeitnehmern der wichtigste Wirtschaftzweig, der ökologische Gartenbau berücksichtigt die natürlichen Ressourcen der Region.
Ergebnis
Durch die beiden neuen Angebote gewinnt die Region an qualifizierten Fachkräften in relevanten Branchen.
In Cristuru Secuiesc/ Rumänien, einem von der ungarisch-sprechenden Minderheit geprägten 10.000 Einwohner-Ort in Siebenbürgen, gibt es eine staatliche Berufsschule mit 450 Schülern in sechs Ausbildungsgängen. Die Ausbildung ist rein theoretisch und wird nicht dem Bildungsziel gerecht, einen praktischen Beruf nach der Ausbildung ausüben zu können.
Projektbeschreibung
Zusätzlich zu den theoretischen Ausbildungsgängen der staatlichen Berufsschule konnten mit Unterstützung des "Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland e.V." (CJD) praktische Ausbildungsgänge in Textilverarbeitung und im Gartenbau am überbetrieblichen Ausbildungszentrum des CJD im selben Ort angeboten werden. Die Ausrichtung auf diese beiden Branchen griff die vorhandenen Möglichkeiten der Region auf. Die Textilindustrie ist mit ca. 2.400 Arbeitnehmern der wichtigste Wirtschaftzweig, der ökologische Gartenbau berücksichtigt die natürlichen Ressourcen der Region.
Ergebnis
Durch die beiden neuen Angebote gewinnt die Region an qualifizierten Fachkräften in relevanten Branchen.