Vernetzung und Qualifizierung ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit
Migration und Teilhabe

Vernetzung und Qualifizierung ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit

Ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer solidarischen und zukunftsfähigen Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen waren und sind im Bereich des Engagements für Flüchtlinge zwei Beobachtungen zu machen: Zum einen lässt sich ein immenser Zuwachs an Engagierten verzeichnen, zum anderen werden hier Personen und Gruppen aktiv, die sich bisher nicht oder selten engagiert haben.

Aus diesem Grund fördert die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms "Qualifizierung und Vernetzung ehrenamtlichen Engagements in der Arbeit für und mit Flüchtlingen" Initiativen und Projekte, die eine systematische und nachhaltige Strukturierung des Engagements in der Flüchtlingsarbeit voranbringen.

Gefördert werden können Projekte, die mindestens zwei der folgenden Ziele verfolgen:

  • Die Qualifizierung von ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit wird etabliert bzw. ausgebaut.
  • Die Vernetzung von Ehrenamtlichen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit wird sowohl untereinander als auch mit anderen ehrenamtlich engagierten Gruppen initiiert bzw. vertieft.
  • Die systematische und nachhaltige Strukturierung des Engagements in der Flüchtlingsarbeit wird befördert und wo immer möglich in bereits bestehende Formate der Qualifizierung und Koordination ehrenamtlichen Engagements überführt.

Besonders wünschenswert ist dabei der Einbezug unterschiedlicher Gruppen. Antragsteller können sowohl Koordinatoren ehrenamtlichen Engagements als auch ehrenamtlich Engagierte selbst sein. Unser Verständnis von ehrenamtlich Engagierten schließt explizit auch Flüchtlinge mit ein, die sich für ihre Belange einsetzen. Für eine Förderung können sich Projekte aus ganz Deutschland bewerben.

Vorhaben in sogenannten "sensiblen Räumen" werden in der Auswahl besonders bevorzugt, z.B. in ländlichen und/oder strukturschwachen Regionen oder Städten und Regionen mit besonders starken sozialen Unterschieden.

Es kann eine Förderung von maximal 50.000 € beantragt werden. Eigenmittel sind erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Wünschenswert sind zudem Projekte, die in Kooperation mit Partnern umgesetzt werden und die eine Langfristigkeit der Projektziele bzw. -durchführung anstreben.
 
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Fragen zum Förderprogramm ausschließlich per E-Mail entgegen nehmen. Bewerbungen werden zwischen dem 01.07. und 15.09.2016 entgegen genommen. Diese sollten in Form einer Projektanfrage mit einer Skizze des Vorhabens gestellt werden. Anfragen können auf Deutsch und Englisch eingereicht werden. Bitte beachten Sie bei Projektanfragen unsere Hinweise unter „Häufig gestellte Fragen“.

Die Frist für eine Bewerbung im Förderprogramm endete am 15.09.2016. Derzeit nehmen wir keine neuen Projektanfragen entgegen. Bitte prüfen Sie die Bewerbungsmöglichkeiten zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Weitere Informationen

Die Frist für eine Bewerbung im Förderprogramm endete am 15.09.2016. Derzeit nehmen wir keine neuen Projektanfragen entgegen. Bitte prüfen Sie die Bewerbungsmöglichkeiten zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

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Aktuelles zum Schwerpunkt Migration, Integration und Teilhabe
An wen richte ich meine Anfrage?

Ansprechpartnerinnen für das Programm sind die Mitarbeiterinnen des Teams Migration und Teilhabe. Alle Anfragen gehen zentral unter der Mailadresse migration@bosch-stiftung.de ein. Beantworten Sie für Ihre Anfrage bitte die Fragen aus dem Dokument "Hinweise für Anfragen". Die Zusendung an weitere E-Mail-Adressen der Stiftung ist nicht notwendig.


Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Bewerbungen werden bis zum 15. September 2016 ausschließlich über migration@bosch-stiftung.de angenommen. Hierfür reichen Sie bitte Ihr Projektvorhaben in Form einer Anfrage ein.
Aus den eingegangenen Bewerbungen werden zum 1. Oktober 2016 die Projekte ausgewählt, die daraufhin zum zweiten Schritt der Bewerbung - der Antragsstellung - aufgefordert werden.

Bitte beachten Sie: Die Aufforderung zur Antragsstellung ist noch nicht mit einer Förderzusage gleichzusetzen. Nach Eingang Ihrer Antragsunterlagen erfolgt eine erneute umfassende Prüfung Ihres Vorhabens. Dieser Prozess kann bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen und erfolgt in enger Rücksprache mit Ihnen.
Weitere Informationen zur Anfrage und Antrag

Unterstützt mich die Robert Bosch Stiftung bei der Entwicklung und Planung meines Projekts?

Aus Kapazitätsgründen ist es der Robert Bosch Stiftung nicht möglich, die individuelle Projektentwicklung und -planung zu unterstützen oder eine Projektberatung durchzuführen. Bitte gleichen Sie daher mit Hilfe des Ausschreibungstextes ab, ob Ihr ausgearbeitetes Konzept für das Programm geeignet ist und unseren Anforderungen entspricht. Konkrete Fragen zum Programm, deren Antwort sich nicht aus dem Ausschreibungstext heraus ergibt, können vereinzelt beantwortet werden.

Werden auch einzelne Koordinierungsstellen in der Flüchtlingsarbeit gefördert?

Das Projekt zielt neben der Qualifizierung ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit darauf ab, starke Netzwerke zu fördern. Einzelne Koordinierungsstellen kommen daher nur dann für eine Förderung in Betracht, sofern diese in enger Abstimmung unterschiedlicher lokaler Akteuren erfolgen und fest im Sozialraum verankert sind.

Wo finde ich weitere Informationen zur Arbeit der Robert Bosch Stiftung zu den Themen Migration und Teilhabe?

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Themenseite:
Neuartige Ansätze zur Integration und Teilhabe von Flüchtlingen