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Gauck fordert gleiche Chancen bei gleichen Begabungen

"Noch immer hängt Bildungserfolg in Deutschland zu stark von der sozialen Herkunft ab"

Bundespräsident Joachim Gauck hat in Hamburg zur Chancengerechtigkeit in der Bildung gesprochen: "Seit Jahrzehnten diskutieren wir in Deutschland über Chancengerechtigkeit. Es ist die große Konstante der deutschen Bildungspolitik: Noch immer hängt Bildungserfolg in Deutschland stark - ja wir könnten sagen zu stark! - von der sozialen Herkunft ab." Gauck sagte weiter: "Wirkliche Chancengerechtigkeit darf sich nicht auf so etwas wie formale Gleichheit beschränken. (…) Das ist der zentrale Anspruch, hinter den unsere Gesellschaft, besonders unsere moderne Einwanderungsgesellschaft, nicht zurückfallen darf: Bei gleichen Begabungen muss es gleiche Aufstiegsmöglichkeiten geben."

Joachim Gauck sprach anlässlich der Konferenz „Chancengerecht.bilden: Herausforderungen für Staat und Zivilgesellschaft“, die von der Zeit-Stiftung veranstaltet wurde. Auch die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft stellten auf der Konferenz ihre Initiativen für mehr Chancengerechtigkeit vor. So präsentierte die Robert Bosch Stiftung zum Thema "Schulentwicklung" den Deutschen Schulpreis, mit dem sie jährlich die besten Schulen Deutschlands auszeichnet und vernetzt. Im Mittelpunkt stand zudem das Programm "School Turnaround", das Schulen in kritischer Lage hilft, einen Neuanfang zu wagen.

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