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Mit sozialen Ideen zum Erfolg

25 junge Sozialunternehmer aus 15 Ländern kamen beim changemakerXchange Summit in Berlin und Paretz zusammen, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen und internationale Partnerschaften zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu bilden.

In Berlin dabei war Milena Glimbovski. Mit 22 Jahren war sie eine der Gründer von "Original Unverpackt", Deutschlands erstem Supermarkt, in dem komplett auf Verpackungen und Plastik verzichtet wird. Joao Brites ermutigt mit seinem "Transformers Project" tausende Jugendliche in Portugal dazu, in ihrer Umgebung Veränderungen anzustoßen, und zwar mit ihren "Superkräften" Rap, Break-Dance, Sport und Musik.

Die Teilnehmer stellten ihre Projekte und Initiativen am ersten Abend in 90 Sekunden Kurzvorträgen einander vor. Nach einem Tag in Berlin ging es weiter ins ländliche Paretz, wo bei "Open-Space Sessions" am See weiter Ideen und Wissen ausgetauscht wurden. Es gab Versammlungen zu verschiedensten Themen wie "Lernsysteme aus der Hip-Hop Bewegung", "erfolgreiche Crowdfunding Kampagnen" und "gewaltfreie Kommunikation". Am letzen Tag schlossen sich die Changemaker für internationale Kollaborationsprojekte zusammen, wobei über 20 Vorschläge entstanden sind. So soll die Zusammenarbeit der Changemaker lebendig bleiben und mehr junge Leute inspirieren, zu Veränderungen in der Gesellschaft beizutragen.

Der Summit in Berlin vom 10. bis 14. August war der siebte seit der Gründung von ChangemakerXchange 2012. Mittlerweile gehören rund 150 Changemaker aus 40 Ländern zu dem Netzwerk. Die ChangemakerXchange Summits werden gemeinsam von Ashoka und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt.

 

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Teilnehmer in Berlin und Paretz stehen noch am Anfang ihrer Projekte. Die Changemaker früherer Summits  stecken schon mitten in ihrer Projektarbeit und können auf erste Erfolge zurückblicken. Hier stellen wir vier spannende Kollaborationsprojekte der Changemaker vergangener Summits in Istanbul und Marrakesch vor.

Projekte der Changemaker

 
SINGA Maroc (1)

SINGA Maroc setzt sich für die Integration von Flüchtlingen in Marokko ein und schafft es, dabei marokkanische Jugendliche für die Themen Asyl und Sozialunternehmertum zu mobilisieren. In Marokko kommen viele afrikanische Flüchtlinge an, die nach Europa wollen, dann aber für viele Jahre in Marokko bleiben.

Der Franzose Nathanael Molle gründete in Frankreich das SINGA Projekt, damit Flüchtlinge nicht nur in der Gesellschaft integriert, sondern auch wertgeschätzt werden. Zusammen mit den Marokkanerinnen Touria Benlafiq und Maha Ech-Chefaa organisierte Molle eine Konferenz mit rund 90 marokkanischen Jugendlichen. Das war der Startschuss für SINGA Maroc als eigenständige, offiziell registrierte Organisation. Über 30 Teilnehmer der Konferenz sind sofort als Mitglieder beigetreten.

Eindrücke aus Berlin und Paretz

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