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50 neue Talente im Land Bayern

"Lebendige Beispiele für gelingende Bildungswege und damit Vorbilder für andere"

Insgesamt 50 junge Talente sind in das Programm Talent im Land – Bayern (TiL) aufgenommen worden. Sie werden in den nächsten Jahren von der Robert Bosch Stiftung und dem Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst auf ihrem Weg zum Abitur oder zur Fachhochschulreife unterstützt.
Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich und Dr. Olaf Hahn überreichten am vergangenen Donnerstag in der Allerheiligen Hofkirche in der Münchner Residenz die Urkunden an die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Staatssekretär Eisenreich hob dabei hervor: "Mit den Stipendien wollen wir Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer Herkunft - etwa ihrer Migrationsgeschichte - Hürden zu überwinden haben, dabei unterstützen, ihre besonderen Talente zu entfalten. Die bisherigen Stipendiatinnen und Stipendiaten sind lebendige Beispiele für gelingende Bildungswege und damit Vorbilder für andere."

"Bildung muss allen zugänglich sein", sagte Dr. Olaf Hahn, Leiter des Programmbereichs Bildung, Gesellschaft und Kultur der Robert Bosch Stiftung. "Deshalb setzen wir uns mit Talent im Land für faire Startbedingungen ein und begleiten begabte Schüler auf ihrem Weg zum Abitur. Wie gut das funktioniert und was mit individueller Unterstützung alles möglich wird, zeigen unsere Absolventen mit ihren persönlichen Erfolgsgeschichten."

Inspiration für einen erfolgreichen Lebensweg kam für die Jugendlichen von ganz unterschiedlichen Menschen: einem Staatsanwalt, einem Sternekoch, einem Opernsänger und einer Direktorin eines Bildungsinstituts. Im Gespräch mit dem Moderator Roman Roell (Bayern3) sprachen sie sich für Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Wille und Motivation als Leitlinien einer gelingenden Lebensplanung aus.

Im Rahmen des Festakts bewiesen die neuen Stipendiaten auch gleich ihre Taltente: Im Gesangsstück "I see fire" von sechs Stipendiaten spürte man die Begeisterung für das gemeinsame Musizieren, ein starker Auftritt von Erona Tasholli mit einem Poetry-Slam unter dem Titel "Unterschiedlich gleich" stimmte nachdenklich und Ikbar Navruz präsentierte die "Carmen-Fantasie, op. 25" mit seiner Querflöte auf höchstem Niveau. Eltern und Begleiter konnten beim Empfang in der Münchner Abendsonne zu Recht stolz auf die Stipendiaten sein.

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