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Studienreise nach Armenien: "New realities, new perspectives?"

Der postsowjetische Raum ist eine Region in der alte und neue regionale und geopolitische Konflikte schwelen, teilweise "eingefroren" sind und teilweise offen zu Tage treten. Im März reiste eine Delegation von ca. 15 Experten für den Südkaukasus auf Einladung der Robert Bosch Stiftung und des German Marshall Fund of the United States nach Eriwan in Armenien, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Land und der Region zu informieren.

Dabei hat sich die Gruppe in zahlreichen vertraulichen Hintergrundgesprächen unter anderem mit den Botschaftern der USA, der EU, der Gesandten Deutschlands, dem armenischen Präsidenten Sersch Sargsjan und den stellvertretenden Außen- und Verteidigungsministern des Landes ausgetauscht. Ergänzt wurde das Programm durch offene Gespräche mit Vertretern der Zivilgesellschaft, unabhängigen Journalisten und Vertretern der Privatwirtschaft.

Anschließend nahmen die Teilnehmer am 3. Südkaukasusforum in Tiflis (Georgien) teil, zu dem weitere 15 Experten und Entscheidungsträger aus der Region eingeladen waren. Das Forum begann am 14. März mit einem Treffen mit dem US-Amerikanischen Botschafter in Georgien. Es fand unter dem Titel: "New realities, new perspectives?" statt. Im Mittelpunkt standen zum Beispiel Fragen dazu, welche neuen Akteure wie China und Iran in der Region aktiv sind, welche Bedeutung die Region in der europäischen und US-amerikanischen Außenpolitik spielt und welche Möglichkeiten es zu einer verstärkten Zusammenarbeit der Länder des südlichen Kaukasus gibt. Auch die Auswirkungen der Krise in der Ukraine auf die Region wurden in vielen Gesprächen thematisiert.

Teil der Kooperation mit dem German Marshall Fund ist darüber hinaus seit vier Jahren die Förderung von Projekten in der Region, die sich der Vertrauensbildung zwischen Armenien, Georgien und Aserbaidschan widmen.

Bildergalerie

Handschlag mit dem armenischen Präsidenten Sersch Sargsjan.
Empfang beim Präsidenten.
Gespräch des US-Botschafter Richard M. Mills mit Teilnehmern der Studienreise.
Empfang beim stellvertretenden Außenminister Ashot Hovakimian.
Empfang beim ersten stellvertretenden Verteidigungsminister David Tonoyan.
Empfang beim stellvertretenden Verteidigungsminister.
Das Südkaukasusforum stand unter dem Titel "New realities, new perspectives?".

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