This Works!

Fünf Fellows im Interview

Aufbruchstimmung in Südeuropa
Für viele Menschen in Südeuropa ist der Wunsch für 2016 klar: Endlich Arbeit finden. Vor allem Jugendliche in Italien, Griechenland und Spanien haben es schwer, sich auf ihren krisengeschüttelten Arbeitsmärkten zu etablieren. Dort ist fast jeder zweite junge Mensch ohne Arbeit.

Die Robert Bosch Stiftung und ihr Partner Ashoka fördern zwanzig Fellows, die mit ihren Geschäftsideen nicht nur Jugendlichen Arbeit verschaffen können, sondern auch Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme bieten. Fünf der Fellows haben im Interview ihre Geschäftsideen zusammengefasst und erklärt, wie sie mit This works! ihre Projekte nach Südeuropa bringen.
SerraTitiz_100.jpg

Serra Titiz

Future is Brighter Youth Platform (GDN)
  • Welche Idee steht hinter Ihrem Sozialunternehmen?

Future is Brighter (GDN) ist eine Initiative für Sekundarschüler und Studenten, die  Online- und Offline-Beratung anbietet, ebenso wie Betreuung, Coaching und die Kompetenzentwicklung. Wir nutzen dabei die hohe Internetnutzung in der Türkei: 45 Prozent der türkischen Internetnutzer sind unter 25 und verbringen bis zu drei Stunden am Tag im Internet. Über unsere Online-Plattform verbinden wir junge Leute mit Firmen, Universitäten und erwerbstätigen Akademikern. Sie können auf alle Onlinedienste zugreifen - kostenlos, jederzeit und von jedem Ort aus, unabhängig von ihrem ökonomischen und sozialen Status. Unser neuestes Modul namens "Finde deinen Beruf" lädt Sie zu einer Onlineumfrage ein und verbindet sie direkt mit der jeweiligen Ausbildung und den Karrieremöglichkeiten, die am besten zu ihren Antworten passen. Damit wir Jugendliche in den Arbeitsmarkt einbinden können, greifen wir auf hunderte Personen als Vorbilder zurück und auf Organisationen und Firmen als freiwillige Unterstützer und Mentoren. So werden junge Menschen befähigt, gut informierte Lebens-, Bildungs- und Karriereentscheidungen zu treffen.
 

  • Wie sind Sie zur Sozialunternehmerin geworden?

Ich wollte für Menschen arbeiten und ein Leben mit Bedeutung führen. Deshalb habe ich angefangen, mich freiwillig in NGOs zu engagieren. Als eine NGO mich fragte, ob ich nicht Vollzeit für sie arbeiten möchte, da war es das für mich! Es war ein Durchbruch. Ich habe fünf Jahre lang mit NGOs gearbeitet und mich dort besonders für die Entwicklung von Programmen für Jugendliche eingesetzt. Danach wollte ich größere Sprünge machen und meine eigenen Initiativen durchführen, um eine Mittlerin für sozialen Wandel zu werden. Dabei hatte ich ein Modell im Hinterkopf, ein Sozialunternehmen, das Modelle für nachhaltige Entwicklung schaffen sollte. Eines dieser Modelle, das wir schließlich 2009 ins Leben riefen, war die Plattform Future is Brighter.
 

  • In welches Land wird diese Idee übertragen?

Aktuell sind wir mit Partnern aus Italien, Spanien, Griechen und auch mit Ägypten im Gespräch darüber, in diesen Ländern Piloten zu starten. In Italien arbeiten wir im Speziellen mit dem Unternehmen  Bosch Italien, um eine italienische Jugendplattform zu entwickeln. Diese Diskussionen könnten möglicherweise zu einem sozialen Franchising-Modell führen mit lokalen Partnern, die den Markt  vor Ort gut kennen, ebenso wie Stakeholder und Finanzierungsmöglichkeiten. Sie sollten die Kapazität haben, unsere Werkzeuge an ihre Zielgruppe anzupassen, die Materialien zu übersetzen und sich auf die jungen Menschen einlassen zu können.

SandraSchuermann_100.jpg

Sandra Schürmann

Projektfabrik gGmbH
  • Welche Idee steht hinter Ihrem Sozialunternehmen? Was macht Ihr Sozialunternehmen besonders?

Stellen Sie sich verschiedene Theatergruppen vor, die in unterschiedlichen europäischen Städten ihre eigenen Stücke erschaffen. Sie werden von arbeitslosen jungen Menschen organisiert und vor einem riesigen Publikum aufgeführt. Gleichzeitig und fast nebenbei entwickeln sich diese jungen Arbeitslosen weiter und werden fit für die Zukunft, verbessern ihre Jobaussichten, gründen Unternehmen und - das ist das Wichtigste - sie machen Erfolgserlebnisse. Das ist die Idee von JobAct.

Vor JobAct bekamen Arbeitslose in Deutschland nur klassisches Berufskompetenztraining. Ohne einen Fokus auf Persönlichkeitsentwicklung fielen sie oft wieder in die Arbeitslosigkeit zurück. Deshalb haben wir damals JobAct gestartet: Indem sie Kunst und Theater nutzen, haben Arbeitslose die Chance zur Teilhabe, sie schaffen etwas, um erfolgreich zu sein. Das hilft ihnen, ihre Motivation wieder zu erlangen und steigert ihr Selbstwertgefühl. Wir haben einen bundesweiten Wettbewerb vom Minister für Arbeit und Soziales gewonnen. Diese Auszeichnung hat uns neue Wege eröffnet, um das Programm weiter zu verbreiten und hat vor allem auch ein Bewusstsein dafür geschaffen, das Paradigma im Bereich der Bildung und Qualifizierung in Deutschland zu verschieben. JobAct konnte innerhalb von zwei Jahren in mehr als 20 Städte übertragen werden und bis heute haben wir insgesamt 90 Städte erreicht.
 

  • In welche Länder soll ihr Sozialunternehmen übertragen werden?

Wir bauen momentan Partnerschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich und Ungarn auf und haben in den letzten Monaten nationale Treffen in jedem der Länder durchgeführt. Jetzt sind wir dabei, die JobAct Academy zu gründen, um dort allen interessierten Partnern Trainings anbieten zu können und sie dabei zu unterstützen, JobAct auf ihre Bedürfnisse anzupassen. In Italien entwickeln wir einen ersten Piloten, der hoffentlich 2016 in Mailand an den Start gehen wird. Außerdem bauen wir gerade Partnerschaften in Genua, Turin, Florenz und Mailand auf, die ebenfalls Theater, Unternehmertum und Selbständigkeitstrainings in den Mittelpunkt stellen. Im Oktober 2015 hatten wir einen ersten landesweiten Workshop in Florenz, andere werden 2016 in Spanien und Griechenland folgen.
 

  • Was ist Ihre Motivation an This works! teilzunehmen?

This works! passt perfekt zu unserem Bemühen, JobAct in andere europäische Länder zu bringen. Wir stehen in Europa den gleichen Problemen gegenüber wie in Deutschland und wir haben erkannt, dass das Prinzip unseres Projekts überall in Europa funktionieren und helfen kann. Die speziell angepasste Unterstützung darin, eine Strategie für den Transfer der Idee zu entwerfen, das Netzwerk, das Interesse und die Expertise der Leute: This works! hat uns dabei geholfen, das Netzwerk aufzubauen, mit dem wir jetzt gerade arbeiten.

CharlieMurphy_100.jpg

Charly Murphy

PYE Global
  • Welche Idee steht hinter Ihrem Sozialunternehmen? Was macht Ihr Sozialunternehmen besonders?

Wir möchten die innere Kreativität von jungen Menschen erwecken und ihnen genug Selbstbewusstsein geben, um mit den Herausforderungen in der Schule, bei der Arbeit und im Leben allgemein umgehen zu können. Im Team mit lokalen Partnern trainiert unser Programm PYE Personen aus der Jugendarbeit, Lehrer, Künstler und führende Personen im Gemeinwesen. Sie lernen, wie sie die Künste und Stärkungstechniken in ihrer Arbeit anwenden können. Studien belegen, dass kreatives Denken ebenso wie soziale und emotionale Fähigkeiten entscheidender für das Leben und den akademischen Erfolg sind, als es der IQ jemals war. Dennoch fehlen diese essentiellen Lehren zum größten Teil in den Mainstream-Jugendprogrammen und in den Schulen. Wir würden diese Lücke gerne füllen.
 

  • Wie sind Sie zum Sozialunternehmer geworden? Was ist Ihr persönlicher Hintergrund?

Ich kam als Teenager in Kontakt mit der Welt des Empowerments für Jugendliche. In den USA, wo ich aufgewachsen bin, nahm ich an einem Jugendcamp teil und das hat mein Leben verändert. Der Unterschied zu anderen Jugendcamps war, dass ich wirklich fachkundig angeleitet und gefördert wurde. Künste in die Jugendarbeit zu integrieren und die Weiterbildung von Personen, die Jugendliche fördern – das ist seit mehr als 20 Jahren der Schwerpunkt meiner Arbeit. Mein Ziel dabei bleibt das gleiche: Kreativität und Change-Making sollen von der Peripherie zum Herzstück der Bildung werden.
 

  • In welche Länder soll Ihre Idee übertragen werden?

Unsere Idee ist bereits in über zehn Ländern übertragen worden wie das Vereinigte Königreich, Griechenland, Indien und Uganda. Wir schätzen, dass wir in den letzten neun Jahren über eine Million Jugendliche erreicht haben. In Griechenland haben wir 2014 mit dem Skalieren begonnen. Bis heute haben wir Trainings für kreative Gruppenleitung für über 100 Praktiker in Thessaloniki und Athen durchgeführt. In diesem Prozess haben wir mindestens eine potentielle Partnerorganisation identifiziert, mit der wir weiterhin eng zusammenarbeiten werden, um unsere Idee furch ihre Netzwerke in Griechenland weiter zu verbreiten. Im November sind wir für eine nächste Arbeitsphase zurückgekehrt, um mehr Trainings für kreative Gruppenleitung durchzuführen und den Trainingsprozess für Griechisch sprechende Jugendleiter in Gang zu setzen.

Danielle_Desguees_100.jpg

Danielle Desguées

BGE Netzwerk für Unternehmer
  • Welche Idee steht hinter Ihrem Sozialunternehmen? Was macht Ihr Sozialunternehmen besonders?

Aus unserer Sicht muss jeder das Recht haben, ein Geschäft zu gründen und jeder kann ein Unternehmer werden. Seit 1979 hat das BGE Netzwerk für Unternehmer all diejenigen unterstützt, die ein Unternehmen gründen möchten - vom ersten Konzept über die Umsetzung bis zur Weiterentwicklung des Geschäfts. Auch diejenigen, die nur einen Job suchten. Wir bieten den Unternehmern eine personalisierte Unterstützung, egal wie ihr sozialer Hintergrund ist. Wir wollten potentielle Unternehmer erreichen, die ohne einen ökonomischen Hintergrund nicht nur an sich selbst als mögliche Unternehmer zweifeln, sondern auch ihr Projekt bereits zu Beginn aufs Spiel setzen könnten. In den letzten 35 Jahren haben wir die Gründung von 300.000 neuen Unternehmen unterstützt. Jedes Jahr kommen mehr als 100.000 Menschen mit einem Projekt in eins unserer 600 Büros vor Ort. 85 Prozent von ihnen sind arbeitslos. Nach drei Jahren bestehen noch 75 Prozent der gegründeten Unternehmen.
 

  • Wie sind Sie zur Sozialunternehmerin geworden? Welcher persönliche Hintergrund hat Sie zur Sozialunternehmerin gemacht?

Ich habe mehrere kooperative Geschäfte gegründet. Als ich 17 Jahre alt war, habe ich einen kooperativen Laden mit Bioprodukten geleitet, der von seinen Konsumenten betrieben wurde. Mit 19 habe ich ein Restaurant mit biologischen und regionalen Produkten eröffnet. Sogar bevor ich das BGE Netzwerk gründete, auch als ich noch studierte, habe ich mich für Existenzgründungen interessiert, die kulturellen und sozialen Bedürfnissen begegnen. Nachdem ich für ein Buch mit dem Titel "Und was, wenn jeder seinen eigenen Job schaffen würde" recherchiert hatte, erkannte ich da Potential und den Bedarf von möglichen Unternehmern in Frankreich. Da wusste ich, dass es keine Zeit zu verlieren galt.
 

  • Wie haben Sie von This works! erfahren und in welche Länder soll Ihre Idee übertragen werden?

Ashoka hat mich als Partner von This works! 2014 kontaktiert und mich eingeladen, an dem Programm teilzunehmen. Ich erkannte das Potential dieser Initiative für Wandel und Solidarität zwischen verschiedenen Ländern in den harten Zeiten der Wirtschaftskrise sofort. Wir haben den Transfer unserer Werkzeuge vor einem Jahr in Spanien mit einem Pilotprojekt gemeinsam mit einem lokalen Partner begonnen. Sieben Arbeitsagenturen, die Teil des Projekts sind, haben bereits ein nationales Netzwerk gegründet und unterstützen sich gegenseitig, teilen Wissen und Erfahrungen miteinander. Sie suchen gerade nach weiteren Organisationen, die teilnehmen möchten. In Italien planen wir für 2016 eine Replik unseres Projekts mit einem lokalen Partner in der Lombardei. Gemeinsam möchten wir uns bei der EU um Fördermittel bewerben, um Austauschmöglichkeiten für die drei Organisationen in Frankreich, Spanien und Italien zu schaffen und möglicherweise sogar ein Europäisches Netzwerk zu gründen, um ein noch größeres Gewicht zu bekommen.
 

  • An welchen Moment in Ihrer Arbeit als Sozialunternehmerin erinnern Sie sich besonders?

Neben vielen anderen einprägsamen Momenten muss ich an einen jungen männlichen Unternehmer denken, der viele Jahre im Waisenhaus verbracht hatte. Er nahm an einem unserer Geschäftsinkubatoren teil. Nach der Gründung seines Unternehmens, ein spezielles Webangebot für  Flugtechnik und hat heute 15 Angestellte und ist Mitglied unseres Vorstands.

Frank-Hoffman_100.jpg

Dr. Frank Hoffmann

discovering hands®
  • Welche Idee steht hinter Ihrem Sozialunternehmen? Was macht Ihr Sozialunternehmen besonders?

Brustkrebs ist immer noch eine der häufigsten und tödlichsten Krebsarten: Jedes Jahr wird die Diagnose Brustkrebs bei rund 71.000 Frauen in Deutschland gestellt. Passende Programme zur Früherkennung sind notwendig. Deshalb bildet Discovering Hands in einem neunmonatigen Programm blinde und sehbehinderte Frauen zu Medizinischen Tastuntersucherinnen (MTUs) aus. Das Ausbildungsprogramm wird von spezialisierten Berufsausbildungszentren durchgeführt. Diese ausgebildeten MTUs nutzen ihren herausragenden Tastsinn dazu, Brustkrebs im Frühstadium zu ertasten. Das führt zu weniger aggressiven Behandlungsmöglichkeiten und zu deutlich höheren Überlebenschancen bei den Patientinnen. Gleichzeitig bietet es ein bedeutsames und nachhaltiges Beschäftigungsfeld für blinde und sehbehinderte Frauen - nicht trotz ihrer Behinderung, sondern wegen ihrer besonderen Begabung. Eine erste qualitative Studie zeigt, dass MTUs 50 Prozent mehr und 28 Prozent kleinere Gewebeveränderungen im Brustgewebe identifizieren können als Gynäkologen.
 

  • Wie sind Sie zum Sozialunternehmer geworden? Welcher persönliche Hintergrund hat Sie zum Sozialunternehmer gemacht?

Zwei Jahrzehnte lang war ich niedergelassener Frauenarzt in Düsseldorf.  Im Rahmen der routinemäßigen Tastuntersuchungen der weiblichen Brust habe ich nur wenig Zeit für jede einzelne Patientin (zwischen einer und drei Minuten). Dennoch muss ich jeder Patientin, die ich behandle, eine Diagnose stellen und trage dafür die volle Verantwortung. Deshalb suchte ich nach einem Weg, wie ich meinen Service verbessern und die Qualität der Untersuchung verbessern könnte. Dann, eines Tages unter der Dusche, hatte ich die plötzliche Eingebung, dass der überlegene Tastsinn von blinden und sehbehinderten Menschen genutzt werden könnte, um ein besseres Abtasten zu gewährleisten. Ich nahm an, dass bereits jemand vor mir diese Idee gehabt hatte, weil sie so simpel und plausibel ist. Aber das hatte niemand. So wurde vor fast zehn Jahren der Prozess in Gang gesetzt, einen Lehrplan für die MTU-Ausbildung zu entwickeln. Ursprünglich war meine Motivation also ausschließlich medizinisch und nur sozial, weil ich einen besseren Service anbieten und die Früherkennung für meine Patientinnen verbessern wollte. Ich begriff erst, dass ich ein Sozialunternehmer bin, als mich Ashoka 2010 einlud, mich für ein Fellowship zu bewerben. Seitdem identifiziere ich mich sehr stark mit dem Sozialunternehmertum.
 

  • Wann wissen Sie, dass Ihre Teilnahme bei This works! erfolgreich war?

Unsere Hauptmotivation ist es, ein Maximum an sozialer Wirkung zu erreichen mit unserem Franchise-Modell, besonders in Ländern, die nach der Wirtschaftskrise mit sich kämpfen. Menschen mit Behinderungen kämpfen ohnehin schon mehr als Durchschnittspersonen. Die schwierige wirtschaftliche Situation trägt noch weiter zu ihren Schwierigkeiten bei und dazu, dass wichtige Themen wie die Inklusion aus dem Fokus geraten. Mit unserer Arbeit möchten wir bewirken, dass sich in den Gesellschaften die Haltung zu Behinderungen zum Positiven wandelt. Wir werden wissen, dass wir Erfolg hatten, wenn die ersten MTUs in der This works! Fokus Region mit der Arbeit anfangen.
 

  • An welchen Moment in Ihrer Arbeit als Sozialunternehmer erinnern Sie sich besonders?

Ich erinnere mich, dass die erste MTU, die ich in meiner Praxis anstellte und die sich kürzlich zur Ruhe gesetzt hat, Marie-Luise, einmal zu mir sagte: "Ich kann nicht sehen, also kann ich nicht mehr in die Welt hinaus gehen. Aber dafür jetzt kommt die Welt jetzt zu mir." Damals wusste ich, dass ich etwas richtig gemacht hatte. Marie-Luise ist ausgebildete Krankenschwester. Sie begann mit der MTU-Ausbildung als sie 53 Jahre alt war. Sie war kürzlich erblindet und wusste nicht, wie man einen Computer bedient, bevor sie ihre Ausbildung begann. Seitdem hat Marie-Luise unzähligen Frauen geholfen. Nicht nur durch die enormen Fähigkeiten ihrer Fingerspitzen, sondern auch weil sie auf eine Art für meine Patientinnen da war, auf die ich nicht für sie da sein kann. Das macht mich sehr stolz und es ist auch einer der Gründe, weshalb ich glaube, dass das Programm es verdient, zu wachsen und Erfolg zu haben.