Der Deutsche Alterspreis

Dr. Marianne Koch

Otto Mühlschlegel Preis

Mit dem undotierten Otto Mühlschlegel Preis zeichnet die Robert Bosch Stiftungen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die durch ihr Werk zu einem positiven Altersbild in unserer Gesellschaft beitragen und sich um das Thema Alter(n) besonders verdient gemacht haben. In 2015 geht der Otto Mühlschlegel Preis an Dr. Marianne Koch.

Die Jury des Deutschen Alterspreises sieht Marianne Koch als ein herausragendes Beispiel, wie bunt und vielfältig ein Leben sein kann und dass es eben nicht nur den "einen Weg" oder die "eine Karriere" gibt.

Als Schauspielerin spielte sie an der Seite von Hollywood-Ikonen. Als TV-Star moderierte sie Talkshows und als Werbe-Ikone hat sie sich in dem Gedächtnis einer ganzen Generation verankert. 1973 griff sie ihr Medizinstudium wieder auf und startete eine beispielhafte Karriere als Ärztin. Von 1997 bis 2001 stand sie als Präsidentin an der Spitze der Deutschen Schmerzliga e.V. Heute macht sie sich unter anderem als Autorin in Gesundheitsfragen über das Alter einen Namen und ist im Bayerischen Rundfunk in der wöchentlichen Sendung "Das Gesundheitsgespräch" zu hören. Ihre Herzensangelegenheit ist es schon immer, so hat sie es selbst einmal beschrieben, aufzuklären: "Der Patient soll mündig werden".

Marianne Koch zeigt uns allen, was es bedeutet, "intelligent" zu altern und mit Körper, Geist und Seele so klug umzugehen, dass Energie und Lebensqualität auch noch im hohen Alter erhalten bleiben. Die Jury des Deutschen Alterspreises dankt Dr. Marianne Koch, dass sie uns motiviert, das Alter mit Selbstbewusstsein und Humor aktiv zu gestalten.
Dr. Marianne Koch bei der Preisverleihung zusammen mit Laudator Dr. Kurt W. Liedtke, Kuratoriumsvorsitzender der Robert Bosch Stiftung, und Thomas Osterkorn.
Der Otto Mühlschlegel Preis erinnert an den Unternehmer und Stifter Otto Mühlschlegel aus dem Schwarzwald, der nicht nur in seinem Arbeitsleben Tatkraft und Gespür für Neues bewies, sondern auch im Ruhestand. Er war schon weit über achtzig, als er und seine Frau Edith damit begannen, innovative Konzepte in der Altenhilfe zu fördern.