Pressemeldungen 2015
Pressemitteilung

Globale Herausforderungen bewältigen - Richard von Weizsäcker Forum bringt internationale Experten und Entscheidungsträger zusammen

  • Robert Bosch Stiftung lädt in Gedenken an Richard von Weizsäcker renommierte Experten und Entscheidungsträger nach Berlin ein
  • Sie diskutieren auf dem zweitägigen Forum über die Bedeutung von politischer Führung, über die Verantwortung Deutschlands, und über gemeinsame Lösungen für weltweite Konflikte und Krisen
  • Das Richard von Weizsäcker Forum bildet den Auftakt für regelmäßige Treffen der aktuellen und ehemaligen Richard von Weizsäcker Fellows der Robert Bosch Academy

Berlin, 11. November 2015 – Flüchtlingskrise, Ukrainekonflikt, Klimawandel - um mit den aktuellen europäischen und globalen Herausforderungen umzugehen, ist der internationale Dialog unerlässlich. Frieden und Dialog waren auch stets die Leitmotive im politischen Handeln Richard von Weizsäckers. Ihm zu Ehren versammelten sich am 10. und 11. November rund 200 Experten und Gäste in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung, um gemeinsam über die ungelösten Fragen des 21. Jahrhunderts zu diskutieren.

Unter den Teilnehmern des Forums waren internationale Entscheidungsträger wie Mario Monti, ehemaliger Premierminister Italiens, Carl Bildt, ehemaliger Premierminister Schwedens, und renommierte deutsche Experten wie Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, sowie Gesine Schwan, Präsidentin und Gründerin der Humboldt-Viadrina Governance Platform. In Panels diskutierten sie mit ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Richard von Weizsäcker Fellows der Robert Bosch Academy über die Ursachen für Konflikte weltweit, die Zukunft Europas und die politische Rolle und Verantwortung Deutschlands.

Seit 2012 lädt die Robert Bosch Stiftung herausragende Experten aus aller Welt dazu ein, als Richard von Weizsäcker Fellows einen Arbeitsaufenthalt in Berlin zu verbringen und sich für die Dauer ihres Aufenthalts am gesellschaftlichen Leben in Berlin und Deutschland zu beteiligen. Derzeit sind unter anderem Iveta Radičová, ehemalige Ministerpräsidentin der Slowakischen Republik, Mirsad Purivatra, Direktor des Sarajevo Film Festivals, und Maxim Trudolyubov, Journalist der russischen Tageszeitung Vedomosti, als Richard von Weizsäcker Fellows in Berlin.

Richard von Weizsäcker gehörte mehr als zwei Jahrzehnte dem Kuratorium der Robert Bosch Stiftung an und blieb ihrer Arbeit bis zu seinem Tod im Januar 2015 eng verbunden. Seine persönlichen Erfahrungen mit Krieg und Schuld und seinen Blick sowohl für die großen Menschheitsfragen als auch die lokalen Nöte und Anforderungen hat er in die Stiftung eingebracht und so die Arbeit der Stiftung maßgeblich geprägt.

Die Robert Bosch Academy versteht sich als Ort des interdisziplinären Dialogs und der lösungsorientierten Zusammenarbeit zu den weltweiten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Academy ist eine Einrichtung der Robert Bosch Stiftung mit Sitz in ihrer Repräsentanz in Berlin-Mitte.

Die Robert Bosch Stiftung gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. Sie investiert jährlich rund siebzig Millionen Euro in die Förderung von ca. 800 eigenen und fremden Projekten aus den Gebieten der Völkerverständigung, Bildung, Gesellschaft und Kultur sowie Gesundheit und Wissenschaft. Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung 1964 mehr als 1,3 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit eingesetzt.

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