Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus - Internationale Studienreisen
Demenz

Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus - Internationale Studienreisen

Flankierend zum Programm "Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus" fördert die Robert Bosch Stiftung von 2016 bis 2018 insgesamt drei Studienreisen zu internationalen Einrichtungen mit Vorbildcharakter zur Versorgung von Menschen mit Demenz.

Das Programm richtet sich an professionelle Akteure im Gesundheitswesen, die einen Beitrag zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus leisten oder diese verantworten. Jede Reise führt in ein für das Thema relevantes Land und beinhaltet den Besuch von modellhaften Einrichtungen und den Dialog mit Reiseleiter und Experten vor Ort. Der Eigenanteil je Teilnehmer beträgt 30 Prozent. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den von der Robert Bosch Stiftung geförderten Krankenhäusern im Programm "Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus" können beitragsfrei teilnehmen. Neben der finanziellen Förderung beinhaltet die Teilnahme an den Studienreisen auch Vor- und Nachbereitungsseminare zum Ertrag der Reiseerfahrungen sowie zur Förderung des fachlichen Austauschs der Teilnehmer über die Reise hinaus.

Mit der Förderung der Studienreisen sollen Krankenhäuser in Deutschland bei der Implementierung von innovativen, patientenorientierten Konzepten zur Versorgung von Menschen mit Demenz unterstützt und wichtige Veränderungsimpulse gesetzt werden.

Im April 2016 fand die erste, durch Experten geleitete Studienreise statt. Die 5-tägige Reise ermöglichte 20 Teilnehmenden aus Deutschland, sich in Großbritannien Best-Practice-Einrichtungen anzusehen und mit Experten vor Ort auszutauschen. Die Ergebnisse der Reise werden erstmals der Öffentlichkeit in einem Symposium, das am 28. Oktober 2016 in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin stattfindet, vorgestellt.

Das Symposium, das gleichzeitig die Auftaktveranstaltung der Robert Bosch Stiftung für die dritte Ausschreibung des Programms „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ ist, stellen Teilnehmende der ersten Studienreise Erfahrungen und Konzepte aus Großbritannien und erste Umsetzungsbeispiele aus Deutschland vor. Zudem werden Eckpunkte für die Ausschreibung der nächsten Studienreise nach Norwegen im Frühjahr 2017 bekannt gegeben.

Verantwortlich für die Koordinierung und Durchführung des Programms ist das Institut g-plus am Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke.

Kontakt

g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen
Telefon 02302 926-390

Kontakt in der Stiftung

Brigitte Stähle
Telefon 0711 46084-530