The School of Kyiv
Begegnung und Dialog

Biennale "The School of Kyiv"

Die Biennale "The School of Kyiv" verbindet Kunst mit innovativen zivilgesellschaftlichen Bildungsformaten und bietet eine Plattform, um aktuelle gesellschaftspolitische Fragen in der Ukraine und Europa hörbar und verständlich zu machen.

Die integrierende, identitätsbildende und visionäre Kraft der Kunst ist gerade in Zeiten der Unsicherheit und des Krieges besonders gefragt. Auf diesen Bedarf antwortet die "School of Kyiv" und bietet einen offenen Rahmen für den zivilgesellschaftlichen Dialog. Dabei setzt sie auf verschiedene Formate wie Workshops und öffentliche Debatten sowie unterschiedliche künstlerische Ausdrucksmittel, darunter Film und Mikrodramen. Sie besteht aus einer internationalen Ausstellung, an der ca. 100 ukrainische und internationale Künstler mitwirken und aus sechs "Schools" (Schulen der Bürgergesellschaft), die gesellschaftskritische Fragen beleuchten und sie für öffentliche Debatten erschließen.

So gibt es beispielsweise die Schule der Verlassenen (School of the Lonesome), die Schule der Vertriebenen, (School of the Displaced) oder die Schule des Realismus (School of Realism). In der Schule der Vertriebenen werden Binnenflüchtlinge und politische Flüchtlinge mit zivilgesellschaftlichen Initiativen zusammengebracht, um sich über Themen wie Entwurzelung, politischen Widerstand und Identitätsfragen auszutauschen. Jede Schule hat ihren eigenen Themenfokus und ihre eigenen Wege, die Schwerpunktthemen aufzuarbeiten.

Die Biennale 2015 (08. September bis 01. November 2015 in Kiew, Ukraine) wurde von Hedwig Saxenhuber und Georg Schöllhammer kuratiert und vom Visual Culture Research Center in Kiew durchgeführt. Das Projekt wurde von ukrainischen und internationalen Medien begleitet und von einer Vielzahl von internationalen Förderern unterstützt, darunter das Auswärtige Amt, die ERSTE Stiftung, die Kulturstiftung des Bundes, die Open Society Foundation sowie Basis.Kultur.Wien im Rahmen von SHIFT, Programm zur Förderung innovativer Kunst.

Begleitende Veranstaltungen in europäischen Partnerstädten, eine Ausstellung 2016 in Wien sowie weitere Biennalen für 2017 und 2019 sind geplant.

Weitere Informationen

Kontakt

Visual Culture Research Center
Vasyl Cherepanyn

44 Hlybochytska Str.
1. Stock
Kiew, Ukraine