Reporters in the Field
Natalia_Antelava_220.jpg

Natalia Antelava

Direktorin / Mitbegründerin Coda Story, Internationale Reporterin BBC News
Natalia Antelava war als TV- und Radiojournalistin für BBC News bereits in vielen Regionen dieser Welt vor Ort. Sie berichtete u.a. aus dem Kaukasus, Zentralasien, dem Nahen und Mittleren Osten, Indien und Washington, und war als Journalistin "under cover" in Burma, Yemen und Usbekistan. Zuletzt berichtete sie – ebenfalls für die BBC – aus der Ostukraine. Die gebürtige Georgierin ist zugleich Vorreiterin was neue journalistische Formate angeht: Sie ist Mitbegründerin von Coda Story, einer Online Plattform, die mit innovativen Tools und einer neuen Langzeitperspektive über Krisen weltweit berichtet. Coda Story wurde 2014 beim Global Editors Network Summit zum "Best Startup for News" gewählt. Für ihre Berichte über Menschenrechtsverletzungen in Zentralasien, dem Irak und den USA wurde Natalia Antelava mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit einer Emmy Nominierung (2011) sowie dem Amnesty International Award (2013 und 2008). Neben ihrer Fernseharbeit schrieb Natalia Antelava für The Guardian, Forbes magazine, Washington Post und den New Yorker.
Henrik_Kaufholz_220.jpg

Henrik Kaufholz

Stellv. Auslandschef, Politiken, Kopenhagen, Dänemark
Koordinator, SCOOP – network and support structure for investigative journalists in Eastern Europe, Russia, Caucasus, Central Asia and West Africa

Henrik Kaufholz (Jahrgang 1946) bringt neben seiner Kompetenz als erfahrener Auslandsjournalist ein besonderes Interesse für investigativen Journalismus mit: Der stellvertretende Auslandschef von Politiken, einer der größten dänischen Tageszeitungen, arbeitete als Korrespondent in Moskau, Berlin und Bonn. Seit 12 Jahren koordiniert er zugleich das Netzwerk SCOOP, das investigative Journalisten aus Osteuropa, Russland, dem Kaukasus bis Zentralasien und Westafrika verbindet. Zwischen 2003 und 2011 verantwortete er zusätzlich die SCOOP-Aktivitäten in der Ukraine, der Republik Moldau, in Russland und Armenien. 2011 leitete er das Sekretariat der Global Investigative Journalism Conference in Kiew, Ukraine. Seine Journalistenausbildung absolvierte er an der Danish School of Journalism.
Jutta_Lietsch_220.jpg

Jutta Lietsch

Redakteurin, taz. die tageszeitung, Berlin
Als Redakteurin am Desk der taz. die tageszeitung bringt Jutta Lietsch (Jahrgang 1952) täglich die Blickwinkel von Redaktion und Korrespondenten zusammen und sorgt für den Dialog zwischen beiden Seiten. Sie selbst kennt beide Perspektiven persönlich, denn sie arbeitete mehr als 15 Jahre lang als Auslandskorrespondentin für die taz und andere deutschsprachige Medien. Von 2000 bis 2012 lebte sie in Peking und war dort für die Berichterstattung über China verantwortlich. Von 1996 bis 2000 deckte sie von Bangkok aus als Korrespondentin den Bereich Südostasien ab. Zuvor war sie vier Jahre lang Asienredakteurin der taz in Berlin. Sie studierte Politik, Sozialwissenschaften und Neuere Chinesische Geschichte in Göttingen, Paris und Nanjing.
attila_mong_220x145.jpg

Attila Mong

Journalist, Radiomoderator, Kolumnist
Seit 2017 ist der gebürtige Ungar Attila Mong Jurymitglied des Programms "Reporters in the Field". Der Journalist, Radiomoderator und Kolumnist hat 20 Jahre Erfahrung im Nachrichten- und investigativen Journalismus. Aktuell lebt er in Berlin und arbeitet als Berater für digitale Innovationsprojekte mit der DW Akademie zusammen. Nebenbei ist er als freier Journalist für eine Reihe von internationalen Medienorganisationen tätig und Mitglied im Aufsichtsrat der Plattform "atlatszo.hu" für investigativen Journalismus, die sich durch Crowdfunding finanziert. 2013 beendete Mong das John S. Knight Journalism Fellowship an der Standford University, dessen Fokus auf Führungsrollen und Innovation im Journalismus lag. Zuvor war er bereits Gastforscher am Hoover Institut an der Standford University. Als Autor von verschiedenen investigativen Büchern in Ungarn wurde er mit den renommiertesten Journalistenpreisen ausgezeichnet (2004 mit dem "Pulitzer Memorial Prize for Best Investigative Journalism" und 2003 mit dem "Soma Investigative Journalism Prize").
Foto_Web_NatalieNougayrede_220x145.jpg

Natalie Nougayrède

Vorstandsmitglied / Kolumnistin, The Guardian
Natalie Nougayrède ist seit 2017 Jurymitglied des Programms "Reporters in the Field". Natalie Nougayrède ist eine französische Journalistin. Seit Oktober 2014 ist sie Mitglied der Chefredaktion und Kolumnistin bei ‚The Guardian‘. Zuvor war sie bei ‚Le Monde‘ als Chefredakteurin  sowie als Auslandskorrespondentin und Leiterin des Moskauer Büros tätig. Nougayrède schreibt über internationale und europäische Angelegenheiten, insbesondere über Sicherheitsfragen und Menschenrechte.

Darüber hinaus ist Nougayrède Mitautorin von zahlreichen Büchern und Artikeln zu Wladimir Putins Russland und zu der im Jahr 2006 ermordeten russischen Journalistin Anna Politkowskaya. Für ihre Berichterstattung über Russland und den Tschetschenienkrieg erhielt Nougayrède zwei französische Auszeichnungen: den "Prix de la Presse Diplomatique" (2004) sowie den "Albert Londres Prize" (2005).

Nougayrède ist Mitglied im Beirat des Primo Levi Center in Paris, einer Organisation, die Hilfe für Flüchtlinge bietet, die Opfer von Gewalt und Folter geworden sind. Nougayrède graduierte 1988 am Institut d'Etudes Politiques in Straßburg und schloss ihr Studium an der Journalistenschule "Centre de Formation des Journalistes" in Paris im Jahr 1990 ab. 2016 und 2017 ist sie Weizsäcker Fellow der Robert Bosch Academy.
RiP_Lucila_220x145.jpg

Lucila Rodríguez-Alarcón

Mitgründerin / Geschäftsführerin porCausa Stiftung
Seit 2017 ist Lucila Rodríguez-Alarcón Jurymitglied bei "Reporters in the Field". Die Mitbegründerin und seit 2016 auch Geschäftsführerin der porCausa Stiftung in Spanien hat in den vergangenen 20 Jahren verschiedene Journalistennetzwerke und -projekte aufgebaut und mitgestaltet. Darüber hinaus leitete sie die Abteilung für Medien und Kommunikation bei Oxfam Intermón, ebenfalls in Spanien, und war zudem spanische Koordinatorin des Oxfam Verbunds. Außerdem arbeitete sie als Direktorin für Kommunikation in der Stadtverwaltung von Madrid