Austauschprogramm für deutsche und französische Nachwuchsjournalisten
Medien

Austauschprogramm für deutsche und französische Nachwuchsjournalisten

Mediale Berichterstattung hat einen bedeutenden Einfluss auf die gegenseitige Wahrnehmung von Ländern und deren Bürgern. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung für Medienakteure, durch eine fundierte und ausgewogene Berichterstattung zum gegenseitigen Verständnis der Nationen beizutragen. Insbesondere im Hinblick auf die Frage der europäischen Integration und Identität ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Journalismus ein unentbehrliches Instrument, um Stereotype aufzubrechen und neue Perspektiven zu schaffen.

An dieser Stelle setzt das Austauschprogramm für Nachwuchsjournalisten an: Die Robert Bosch Stiftung lädt in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg junge Journalisten aus Deutschland, Frankreich und einem weiteren Land nach Berlin und Paris ein. Im Anschluss an ein Landeskunde-Seminar im jeweiligen Gastland absolvieren die Teilnehmer Praktika in deutschen bzw. französischen Redaktionen. Sie sammeln praktische Erfahrungen in der jeweils anderen Berufskultur und erhalten gleichzeitig Einblick in die politischen und sozialen Gegebenheiten vor Ort. Ein dreitägiges Abschlussseminar in einem Drittland bietet Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und einer grenzüberschreitenden Vernetzung.

Medienunternehmen und Journalistenschulen sind dazu eingeladen, geeignete Kandidaten vorzuschlagen. Voraussetzung für eine Teilnahme sind sehr gute deutsche bzw. französische Sprachkenntnisse. Eine Direktbewerbung bei der Robert Bosch Stiftung bzw. beim dfi ist nicht möglich.

Kontakt

Deutsch-Französisches Institut
Prof. Frank Baasner
Asperger Str. 30
71634 Ludwigsburg
Telefon 07141 9303-0
Fax 07141 9303-55

Kontakt in der Stiftung

Cornelia Reichel
Projektleiterin
Telefon 0711 46084-684