Engagierte Stadt
Zivilgesellschaft

Engagierte Stadt

Bürgerschaftliches Engagement stärkt die Lebensqualität, das solidarische Zusammenleben und die Demokratie. Deutschland hat eine aktive Zivilgesellschaft, rund 23 Millionen Menschen sind bürgerschaftlich engagiert. Engagement aber braucht auch Anlaufstellen, Organisationsstrukturen und Ressourcen vor Ort. Das sind bspw. lokale Freiwilligenagenturen, Mehrgenerationenhäuser, Soziokulturelle Zentren, Mütterzentren, Bürgerstiftungen, Seniorenbüros, Selbsthilfekontaktstellen oder Kommunale Stabsstellen. In der Praxis sind sie aber oft unzureichend ausgestattet, wenig profiliert und kaum miteinander vernetzt. Diese Anlaufstellen und Engagement-Zentralen vor Ort zu fördern ist ein wichtiger Schritt zu einem Gemeinwesen der Zukunft: der Engagierten Stadt.

Hier setzt das Netzwerkprogramm an. Von Flensburg im Norden bis Titisee-Neustadt im Schwarzwald begleitet und berät es derzeit 50 gut vernetzte, visionär arbeitende  Einrichtungen bundesdeutscher Mittel- und Kleinstädte. Wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung und Implementierung ihrer Konzepte erhalten die Teilnehmerorganisationen dabei mittels Netzwerktreffen, Web-Seminaren sowie themenvariablen Methodenworkshops. Für ihre vorbildhaften Anstrengungen sich den drängenden Problemen ihrer Kommunen anzunehmen und diese nachhaltig und kreativ einer Lösung zu überführen, stellt das Programm auch die notwendigen finanziellen Mittel bereit. Mit einer Förderungssumme von bis zu drei Millionen Euro werden die Organisationen in die Lage versetzt, ihre inhaltlichen Schwerpunkte wirkungsvoll zu verfolgen, Kooperationen mit regionalen Akteuren auszubauen und ein vielgestaltiges Beteiligungsangebot zu unterbreiten.


Die Träger der Engagierten Stadt
Das Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt" ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gemeinsam stärken sie nicht nur die kommunale Infrastruktur für Engagement, sondern erproben dabei auch neue Formen der strategischen Zusammenarbeit: Das gilt für die innovative Kooperation von Stiftungen und öffentlicher Hand ebenso wie für die Zusammenarbeit der Förderer mit den lokalen Engagement unterstützenden Einrichtungen.

Weitere Informationen

Kontakt

Dr. Thomas Leppert
Telefon 0711 46084-970