Internationaler Dialog in Bildungsfragen
Qualitätsentwicklung von Schule

Internationaler Dialog in Bildungsfragen

Unser Ziel ist es, Wissen über Bildungssysteme, Bildungspraxis und Forschung zu generieren und nutzbar zu machen. Dabei blicken wir auch über Deutschland hinaus. Um Akteure im Bildungsbereich zu vernetzen, themenorientiert Erfahrungen auszutauschen und Wissenstransfer über Länder- und Systemgrenzen hinweg anzuregen, fördern wir daher den internationalen Dialog in Bildungsfragen. Dabei nutzen wir Formate wie Lernreisen oder Dialog-Veranstaltungen ebenso wie die Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Bildungsexperten. Dadurch werden Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Herausforderungen entwickelt und allen Beteiligten entscheidende Impulse für die Steuerung und Weiterentwicklung des eigenen Systems geboten. Auch wir als Robert Bosch Stiftung nutzen den gezielten Blick über den Tellerrand, um Projekte zu entwickeln oder Expertise in spezifischen Themenfeldern aufzubauen.

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Christina Distler
Telefon 0711 46084-753
Lernreise deutscher Schulleiter nach Australien
An der Universität Melbourne wird unter Federführung der Professoren John Hattie und Stephen Dinham seit einigen Jahren ein Modell des „Clincial Approach to Teaching“ erfolgreich in der Schulleiterqualifizierung, Lehrerbildung und der Unterrichtsentwicklung an Schulen umgesetzt. Im Rahmen einer Lernreise nach Australien macht sich im Dezember 2016 eine 20-köpfige Delegation selbst ein Bild davon. Die beteiligten engagierten Schulleiter aus dem Deutschen Schulpreis und dem „School Turnaround“-Projekt haben die Möglichkeit, eigene Fragestellungen zu Schul- und Unterrichtsentwicklung vor dem Hintergrund der innovativen Praxis in Melbourne zu bearbeiten. Auch die Deutsche Schulakademie ist beteiligt.
US-amerikanische Bildungsdelegation in Deutschland
Gemeinsam mit der Education Funder Strategy Group (EFSG), zu der sich in den USA die maßgeblichen Bildungsstiftungen zusammengeschlossen haben, und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) waren wir in Berlin und Hamburg im Jahr 2015 Gastgeber für eine US-amerikanische Bildungsdelegation in Deutschland. Vertreter amerikanischer Bildungsstiftungen sowie hochrangige Personen aus Politik, Verwaltung und Schulpraxis in den USA lernten für eine Woche das deutsche Bildungssystem kennen, besuchten Schulen und tauschten sich  mit hiesigen Akteuren über Herausforderungen und Erfolge im deutschen Bildungssystem aus. Die Entwicklung seit PISA 2000, nationale Bildungsstandards und Qualitätsmanagement waren dabei ebenso im Fokus wie aktuelle Schwerpunkte in den Bereichen Lehrerbildung oder frühkindliche Bildung.

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Christina Distler
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Austausch zu aktuellen Bildungsthemen
Der direkte, länderübergreifende Dialog ist ein wichtiges Instrument, um aktuelle Fragen zu Qualitätsentwicklung von Schule weiterzudenken. Dabei setzen wir auf eine Vielfalt der Perspektiven und Professionen. Im Fokus des Dialogs standen bisher Themen wie Umgang mit Vielfalt, Resilienz sowie die Förderung von Benachteiligten und Begabten, die von internationalen Bildungsakteuren und Experten diskutiert wurden.
Ideen und Konzepte für Bildung, die Grenzen überwinden
Qualitativ hochwertige Bildung stellt heute gerade vor dem Hintergrund der Herausforderungen einer globalen Welt eine unverzichtbare Ressource dar. Aber: Was ist „gute Bildung“ und welche Fragen müssen beantwortet werden, um gute Bildung zu gestalten? Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Und welchen Beitrag kann ein internationaler Austausch leisten, um gute Bildung zu ermöglichen?  Diese Fragen stellen sich weltweit. Auf einer Fachtagung über die wichtigen Bildungsfragen der Zukunft, die Praktiker, Politiker, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch brachte, diskutierten am 8. Mai 2015 rund 70 internationale Bildungsexperten auf Einladung der Robert Bosch Stiftung in Berlin.
Bildungsbrücke zwischen New York City und Berlin
Bei einem Austausch zwischen Schulpraktikern und Schulverwaltung aus New York City und Berlin standen Praxisbeispiele gelungener Veränderungsprozesse an Schulen, sogenannte School Turnarounds, im Mittelpunkt. Daraus ergaben sich wichtige Anregungen für die Initiierung eines Pilotprojekts für Schulen in kritischer Lage in Berlin, das die Robert Bosch Stiftung seit 2013 in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft durchführt.

Studie

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A Tale of Two Cities

Education Reform in New York City and Berlin.

Studie zum Umgang mit Schulen in kritischer Lage von FSG Social Impact Consultants im Auftrag der Robert Bosch Stiftung.

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Christina Distler
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Richard von Weizsäcker Fellow Stephen Dinham
Mit dem renommierten australischen Bildungswissenschaftler Stephen Dinham verbrachte erstmals ein Experte für das Thema Bildung einen mehrmonatigen Aufenthalt als Richard von Weizsäcker Fellow in Deutschland. Als Lehrstuhlinhaber für Lehrerausbildung an der Universität Melbourne und Landespräsident des Australian College of Educators (ACE) verantwortet Professor Dinham gemeinsam mit Professor John Hattie, Autor der einflussreichen Studie "Visible Learning", die Etablierung eines innovativen Studiengangs zu Lehrerbildung in Australien. Professor Dinham nutzte seinen dreimonatigen Aufenthalt für einen Vergleich des deutschen und australischen Bildungssystems und beschäftigte sich vor allem mit der Qualitätsentwicklung der Lehreraus- und -weiterbildung. Durch die Einladung weiterer renommierter internationaler Bildungsexperten wollen wir diese Form des Austauschs zukünftig noch vertiefen.

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