Pressemeldungen 2015
Pressemitteilung

Deutscher Alterspreis 2015 ausgeschrieben - Robert Bosch Stiftung sucht die besten Ideen zum Thema Stadt

Stuttgart, 11. März 2015 – Jeder Dritte in Deutschland wird im Jahr 2060 über 65 Jahre alt sein. Für Städte und Gemeinden ergeben sich aus der Langlebigkeit ihrer Einwohner bereits heute große Herausforderungen, aber auch Gestaltungsmöglichkeiten. Für ein altersgerechtes Umfeld müssen Mobilitäts-, Versorgungs- und Freizeitangebote neu gedacht werden. Kommunen, Stadtplaner und Architekten entwickeln hierfür faszinierende neue Ideen. Aber auch ältere Mitbürger tragen durch ihr Engagement und ihre Kreativität entscheidend dazu bei, den Lebensraum Stadt zukunftsgerecht zu gestalten. Die überzeugendsten Konzepte für ein besseres Leben in der Stadt zeichnet die Robert Bosch Stiftung mit dem Deutschen Alterspreis 2015 aus. Bewerben können sich Projekte mit den besten Ideen im Alter und für das Alter. Der Preis ist mit 120.000 € dotiert. Bewerbungen sind bis zum 22. April 2015 möglich.

"Der Deutsche Alterspreis macht gute Beispiele des Lebens im Alter bekannt und zeigt, wie engagiert und aktiv ältere Menschen sind, aber auch wie man sich mit und für ältere Menschen engagieren kann. Ich finde es wichtig, sichtbar zu machen, wie Engagement den Zusammenhalt der Generationen stärkt", sagt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Schirmherrin des Deutschen Alterspreises.

"Rund drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands leben in einer Stadtregion und die jungen Alten wollen das Zusammenleben dort mitgestalten. Ich freue mich daher auf spannende Ideen, die der Deutsche Alterspreis auf eine nationale Bühne heben kann", so der frühere Präsident des Senats und Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen Dr. Henning Scherf, Sprecher der Jury des Deutschen Alterspreises.

Die besten Ideen im Alter in der Stadt
Gesucht werden Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Organisationen, die zeigen, wie ältere Menschen mit Engagement und Kreativität das Leben in ihrer Stadt oder Gemeinde mitgestalten. Die Initiativen können aus allen gesellschaftlichen Bereichen kommen. Sie brechen mit überholten Klischees über das Alter, lösen Altersgrenzen auf und machen den wertvollen Beitrag Älterer für die Gesellschaft sichtbar.

Die besten Ideen für das Alter in der Stadt
Bewerben können sich auch Städte und Gemeinden, Initiativen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft oder dem unternehmerischen Bereich, die mit ihren Ideen das öffentliche Lebensumfeld altersfreundlich gestalten. Ihre Projekte ermöglichen ein langes und aktives Leben oder sorgen für den Dialog der Generationen.

Die Stiftung wird im Auswahlverfahren durch eine Jury aus Vertretern von Wissenschaft, Gesellschaft und Praxis unterstützt. Nach einer Vorauswahl erfolgt ein Besuch der vielversprechendsten Initiativen. Anschließend werden Nominierungen ausgesprochen, aus denen die Preisträger ermittelt werden. Alle Nominierten werden an der Preisverleihung am 24. November 2015 in Berlin teilnehmen.

Weitere Informationen

Kontakt

Michael Herm
Telefon 0711 46084-290