Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung

Sherko Fatah

Adelbert-von-Chamisso-Preis 2015

Sherko Fatah wurde 1964 in Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geboren. Er wuchs in der DDR auf, 1975 siedelte er mit seiner Familie nach West-Berlin über. Dort studierte er Philosophie und Kunstgeschichte. Sein erzählerisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Den Adelbert-von-Chamisso-Preis 2015 erhält Sherko Fatah für sein bisheriges Gesamtwerk, insbesondere für seinen jüngsten Roman "Der letzte Ort". "Seine Bücher bereichern das interkulturelle literarische Schreiben durch ihre schonungslose Darstellung von Krieg und Terror", heißt es in der Begründung der Jury. "Im Zentrum dieser intensiven Sprachkunstwerke stehen dabei stets das differenzierte Innenleben der Unmenschliches erleidenden Opfer und ihre niemals auszulöschende Hoffnung auf eine friedliche und humane Welt."

Auszeichnungen:
Aspekte-Literaturpreis, 2001
Ehrenpreis zum Deutschen Kritikerpreis. 2002
Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil, 2007
Großer Kunstpreis Berlin, 2015
Stadtschreiber von Bergen 2016/17

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Bücher

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Der letzte Ort.
Roman. Luchterhand Literaturverlag, München 2014

Ein weißes Land.
Roman. Luchterhand Literaturverlag, München 2011

Das dunkle Schiff.
Roman. Jung und Jung Verlag, Salzburg 2008

Onkelchen.
Roman. Jung und Jung Verlag, Salzburg 2004

Donnie.
Erzählungen. Jung und Jung Verlag, Salzburg 2002

Im Grenzland.
Roman. Jung und Jung Verlag, Salzburg 2001