Pressemeldungen 2015
Pressemitteilung

Startschuss für neue Runde der "Neulandgewinner" - Robert Bosch Stiftung fördert weitere lokale Initiativen in Ostdeutschland

  • 17 neue Projekte aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt als „Neulandgewinner“ ausgezeichnet
  • Initiativen engagieren sich u.a. gegen rechtsextremen Einfluss, für ein aktives Dorfleben und das Interesse an Elektromobilität
  • Die Robert Bosch Stiftung unterstützt Projekte insgesamt mit bis zu einer Million Euro

Berlin, 23. Januar 2015 – Nachdem die ersten 20 Projekte bereits seit zwei Jahren erfolgreich arbeiten, hat die Robert Bosch Stiftung gestern 17 neue Initiativen in das Programm "Neulandgewinner - Zukunft erfinden vor Ort" aufgenommen. Eine siebenköpfige Jury aus Experten und Praktikern hat die Projekte aus über 200 Bewerbungen ausgewählt.

In ihrem Programm "Neulandgewinner" fördert die Stiftung seit 2012 innovative Ideen, mit denen Menschen die Lebensqualität in ihrer Umgebung verbessern und einen nachhaltigen sozialen Mehrwert für das Gemeinwohl schaffen wollen. Da insbesondere die ländlichen Regionen Ostdeutschlands stark von sozialen, wirtschaftlichen und demographischen Wandlungsprozessen betroffen sind, geht die Förderung an engagierte Menschen und Initiativen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

In der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftungen begrüßte die Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, Dr. Ingrid Hamm, die Verantwortlichen der 17 neuen Initiativen und lobte sie für ihr herausragendes Engagement. "Die Auswirkungen des demographischen Wandels sind in vielen ostdeutschen Städten und Dörfern deutlich zu spüren. Mit dem Projekt Neulandgewinner unterstützen wir Menschen, die den Mut haben, die Initiative zu ergreifen und die Situation vor Ort positiv verändern."

So engagieren sich beispielsweise "Neulandgewinner" in Brandenburg mit einem Jugendzentrum gegen Angebote von rechtsextremen Organisationen, in Sachsen hauchen sie dem Dorfleben mit einem zum Bürgerzentrum umgebauten Bahnhof neues Leben ein und auf Usedom setzen sie sich für mehr Elektromobilität auf der Insel ein.

Die Robert Bosch Stiftung begleitet die Initiativen in den nächsten zwei Jahren mit individuellen Schulungen und Mentoring-Programmen und unterstützt sie finanziell mit insgesamt bis zu einer Million Euro.

In der ersten Programmrunde hatte die Robert Bosch Stiftung in den letzten zwei Jahren bereits 20 Neulandgewinner-Projekte unterstützt. So bringt inzwischen ein zum Kulturcafé umgebautes Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert neuen Schwung ins brandenburgische Perleberg und im Märkisch-Oderland trägt das Mitfahrsystem MObiL mit über 400 Mitgliedern zur besseren Mobilität im ländlichen Raum bei. Für diesen Erfolg wurden die Projektmacher im Rahmen der Auftaktveranstaltung der zweiten Runde gewürdigt.

Kontakt

Michael Herm
Telefon 0711 46084-290