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Brasilien - Europa: Eine Beziehung auf Augenhöhe?

Brasilien – Europa: Eine Beziehung auf Augenhöhe?
15. Stuttgarter Schlossgespräch am 3. April 2014 im Neuen Schloss, Stuttgart

Wofür steht Brasilien? Für Samba, Fußball, Caipirinha und Havaianas, in Deutschland besser als Flip-Flops bekannt. Ein riesiges Land mit rund 200 Millionen Einwohnern, reich an Naturschätzen und Lebensfreude, aber auch an Armut und Kriminalität. Dritte Welt!

Das sehen nicht nur viele Europäer so, auch Brasilianer würden weitgehend zustimmen. Doch zugleich hat Brasilien in den zurückliegenden Jahren einen rasanten wirtschaftlichen und politischen Aufstieg vollzogen. Als sechstgrößte Wirtschaftsnation der Welt gemessen am Bruttoinlandsprodukt tritt das Land selbstbewusster auf der internationalen Bühne auf. Die kommenden Sportgroßereignisse, die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016, werden zusätzliche Aufmerksamkeit auf Brasilien lenken.

Brasiliens Entwicklung, seine Außenpolitik und seine Ziele waren Thema des Stuttgarter Schlossgesprächs „Brasilien – Europa: Eine Beziehung auf Augenhöhe?“ Veranstalter der Gesprächsreihe sind das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und die Robert Bosch Stiftung.

Moderator Thomas Fischermann, Büroleiter Südamerika der Zeit, diskutierte mit Prof. Dr. Cristina Soreanu Pecequilo von der Bundesuniversität in São Paulo, Prof. Dr. Emir Sader, Laboratory of Public Policy an der Landesuniversität Rio de Janeiro, und Dr. Peter Birle vom Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin.

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Dr. Peter Birle vom Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin zum Selbstverständnis Brasiliens in der Weltpolitik und dem brasilianischen Pragmatismus.