Die Robert Bosch Stiftung

Bericht 2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Jahr 2013 war für die Robert Bosch Stiftung ein Jahr der Neuerungen und des Umbruchs.

Dieter Berg, der die Stiftung seit 2003 als Vorsitzender der Geschäftsführung geleitet hatte, ist nach Erreichen der Altersgrenze Ende März in den Ruhestand getreten. Berg hat der Robert Bosch Stiftung wichtige inhaltliche Impulse gegeben, vor allem in den Fördergebieten Völkerverständigung, Gesundheit und Wissenschaft. Angesichts der demographischen Entwicklung legte er großen Wert auf das Thema Leben im Alter mit all seinen Facetten. Dazu gehören der Umgang mit Demenz und Fragen der Palliativmedizin genauso wie die Integration von alten Menschen in das Berufsleben und eine Verbesserung des Altersbilds in der Gesellschaft. Unter der Führung von Dieter Berg und Ingrid Hamm hat die Stiftung ihre Arbeit stark ausgeweitet und professionalisiert. Besonderes Augenmerk legte Berg auf den zukunftsfähigen Ausbau des Robert-Bosch-Krankenhauses und die Entwicklung der Führungskultur innerhalb der Stiftung. Für diese Leistungen genießt er höchste Anerkennung bei den Kollegen in der Stiftung genauso wie bei den vielen Partnern, mit denen er vertrauensvoll zusammengearbeitet hat.

Als neue Geschäftsführung bauen wir auf den Leistungen der vergangenen Jahre auf und setzen neue Akzente. In der Projektarbeit geht es uns darum, die Stiftung noch stärker auf zentrale gesellschaftliche und soziale Aufgabenstellungen zu konzentrieren und die Wirksamkeit unserer Arbeit zu optimieren. Der Neuanfang manifestiert sich auch in diesem Tätigkeitsbericht. Als Reaktion auf die veränderten Nutzungs- und Lesegewohnheiten und um Ressourcen zu sparen, erscheint der Bericht erstmals als Online-Publikation. Der Bericht soll stärker als in der Vergangenheit die Strategie, die wir in den verschiedenen Fördergebieten verfolgen, erläutern und Transparenz über interne Veränderungen schaffen.

Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Jahr 2013 mit großem Engagement für die Robert Bosch Stiftung gearbeitet haben. Insbesondere hervorzuheben ist das langjährige und erfolgreiche Engagement von Dr. Almut Satrapa-Schill. Unseren Projektpartnern und Dienstleistern danken wir für ihre Unterstützung.

Dr. Ingrid Hamm           Prof. Dr. Joachim Rogall
Bildergalerie zum Bericht 2013

Sehen Sie sich die schönsten Eindrücke von unseren Projekten und Veranstaltungen des Jahres 2013 an. Die Bilder zeigen Höhepunkte wie die Verleihung des Deutschen Schulpreises, die Konferenz "Wege in einen leistungsfähigeren Bildungsföderalismus" und die Zugfahrt zum 20. Jubiläum des Lektorenprogramms an Hochschulen in Osteuropa und China.
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Bilder des Jahres

Stiftung in Zahlen

Der nach handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften erstellte Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AG, Stuttgart, geprüft und mit dem uneingeschränkten Prüfungsvermerk versehen. Danach vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Robert Bosch Stiftung.

Die Beteiligung der Robert Bosch Stiftung GmbH am Stammkapital der Robert Bosch GmbH in Höhe von 5.055 Millionen Euro entsprach im Berichtsjahr unverändert 92 Prozent. Aus dieser Beteiligung floss der Stiftung wie im Vorjahr eine Dividende von 78,6 Millionen Euro zu. Die Zinseinnahmen betrugen 4,7 Millionen Euro. Sie entstammen aus Mitteln, die für satzungsgemäße Leistungen bereitgestellt und in kurz- oder mittelfristig festverzinslichen Anlageformen und in Spezialfonds angelegt sind. Aus übrigen Erträgen und nicht verfügten Mitteln aus dem Vorjahr standen weitere 11,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Die unselbständigen Stiftungen hatten Zuflüsse durch Zinserträge und übrige Erträge in Höhe von 3,8 Millionen Euro.

Die Bewilligungen des Kuratoriums und der Geschäftsführung der Stiftung für Fremd- und Eigenprojekte beliefen sich auf 61,9 Millionen Euro. Hierin sind auch die für die Forschung am Robert-Bosch-Krankenhaus, dem Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie und dem Institut für Geschichte der Medizin bereitgestellten Mittel in Höhe von 8,7 Millionen Euro enthalten.

Für Sondermaßnahmen und Investitionen am Robert-Bosch-Krankenhaus, die durch die Pauschalförderung des Landes nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz nicht gedeckt sind, wurden 5,5 Millionen Euro aufgebracht. Die unselbständigen Stiftungen förderten Projekte in Höhe von 2,1 Millionen Euro.

Für Mitarbeiter, Verwaltung und Kommunikation wurden im Berichtsjahr 18,3 Millionen Euro aufgewendet.