Pressemeldungen 2014
Pressemitteilung

210.000 Euro für junge Filmemacher aus Deutschland und Osteuropa

  • Robert Bosch Stiftung verleiht Filmförderpreis für internationale Zusammenarbeit Deutschland/Osteuropa beim goEast Festival
  • Erfolgreiche Nachwuchsförderung wird ab 2015 in neuer Form fortgesetzt

Stuttgart/Wiesbaden, 15. April 2014 - Die Robert Bosch Stiftung hat den Filmförderpreis für internationale Zusammenarbeit Deutschland/Osteuropa auf dem goEast Festival in Wiesbaden verliehen. Der Preis in Höhe von jeweils bis zu 70.000 Euro geht an drei deutsch-osteuropäische Koproduktionsteams aus den Bereichen Animation, Dokumentarfilm und Kurzspielfilm. 56 internationale Teams hatten sich auf die Ausschreibung beworben, zwölf von ihnen kamen in die engere Auswahl und dürften ihre Projekte bei goEast – Festival des mittel-und osteuropäischen Films vorstellen. Eine Experten-Jury bestimmte die Sieger, die nun ihre Filmideen realisieren werden.

In der Kategorie Dokumentarfilm überzeugte die Jury das deutsch-rumänische Filmprojekt "The Wellness Process" des Regisseurs Marius Iacob und der Produzenten Christian Popp und Irina Andreea Malcea.

Sieger in der Kategorie Animation wurde "The Wild Boar" (Deutschland/Ungarn) der Regisseurin Bella Szederkenyi und der Produzentin Lissi Muschol.

Die Kategorie Kurzspielfilm wurde vom Team des deutsch-bulgarischen Projektes "Zeus’ Volkswagen" gewonnen mit dem Regisseur Pavel Vesnakov und den Produzenten Knut Jäger und Monica Balcheva.

Am Wettbewerb teilnehmen konnten Nachwuchsfilmemacher aus Deutschland und Osteuropa. Bewerbungsvoraussetzung war, dass die geplanten Filme sowohl in Deutschland als auch im Partnerland produziert werden. Dadurch will die Robert Bosch Stiftung zum Austausch fremder Kulturen beitragen.

Die Robert Bosch Stiftung hat den Filmförderpreis für internationale Zusammenarbeit seit 2005 jährlich an deutsch-osteuropäische Filmteams verliehen, seit 2007 in Kooperation mit dem goEast Filmfestival. Viele Preisträger konnten dank der Auszeichnung erfolgreich ihre Filmkarriere festigen. So hat Medienpartner ARTE jedes Jahr einen der drei ausgezeichneten Filme ausgestrahlt. Auch auf Festivals haben die geförderten Produktionen überzeugt: Der Animationsfilm "Father", einer der Gewinner aus dem Jahr 2010, erhielt zahlreiche Festivalpreise. Die deutsch-serbische Koproduktion "Milan", ausgezeichnet mit dem Filmförderpreis 2006, wurde sogar für den Studenten-Oscar nominiert.

Seit 2013 fördert die Robert Bosch Stiftung auch junge Filmschaffende aus den Staaten der Arabischen Liga. Gemeinsam mit Berlinale Talents vergibt sie den Filmförderpreis für internationale Zusammenarbeit zwischen deutschen und arabischen Filmemachern. Auch deutsch-osteuropäische Produktionen sollen weiterhin gefördert werden. Nachdem der Filmförderpreis für diese Region in diesem Jahr zum letzten Mal vergeben wurde, erarbeitet die Robert Bosch Stiftung derzeit ein Konzept, um noch gezielter auf die Bedürfnisse von jungen Filmschaffenden einzugehen.

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Nadine Grzeszick
Telefon 0711 46084-922