Grenzgänger

Marc Höpfner:

Marc Höpfner wurde 1964 in Kiel geboren. Er studierte Philosophie an einer Jesuitenhochschule und arbeitete nach dem Studienabschluss unter anderem als Werbetexter, Marketingberater, Immobilienmakler, Journalist und Kunsthändler. Mehrjährige Auslandaufenthalte führten ihn vor und nach dem Studium nach Italien, England und Österreich, in die USA und zuletzt in die Ukraine. Sein Debüt „Pumpgun“ (2001) war weltweit der erste Roman, der sich literarisch mit dem Thema des Amoklaufs an einer Schule beschäftigte. Die Recherche für seinen unter anderem im Odessa der Zarenzeit spielenden Roman „Trojaspiel“ (2005) löste ein wachsendes Interesse des Autors an Osteuropa und insbesondere der Ukraine aus, das schließlich zu seiner Arbeit an einem Ukraine-Roman führte, der seine Geschichte halb als Krimi, halb als Familiensaga erzählt.
Ukrainischer Sommer

Nach dem Tod seiner Mutter Katja bei einem Flugzeugabsturz erhält der Münchener Journalist Max Lindner eine mysteriöse Nachricht aus der Ukraine. Ein Unbekannter aus Odessa möchte ihm wichtige Unterlagen übergeben, die Lindners Mutter gehört haben, einer Rechtsanwältin, die sich jahrelang für die Unterstützung von Opfern der Tschernobyl-Katastrophe eingesetzt hatte.

Lindner, dessen Verhältnis zu seiner Mutter seit seiner Kindheit zwiespältig war, weil ihm Katja die Identität seines Vaters vorenthalten hatte, entschließt sich, in die Ukraine zu reisen und den Unbekannten, der sich Michail nennt, zu treffen. In Odessa angekommen, wird er von einem zwielichtigen Chauffeur in Empfang genommen, Bogdan, der vorgibt, Katja gut gekannt zu haben. Schon bei seiner Ankunft in Odessa muss Lindner feststellen, dass die Ukraine mit den Vorstellungen, die er sich von der ehemaligen Sowjetrepublik gemacht hat, nicht viel gemein hat. Er reist zusammen mit dem undurchsichtigen Bogdan nach Belgorod, der Heimatstadt Michails, in der Katja einst eine Zufluchtsstätte für die Opfer des Tschernobyl-Unglücks gegründet hatte. Doch Lindner erfährt schnell, dass Katja nicht nur Freunde gehabt hat. Er fühlt sich beobachtet, wird verfolgt und gerät in einen Strudel von Korruption, Erpressung und Gewalt, der ihn in einen Abgrund zu reißen droht.

Lindner muss schließlich begreifen, dass hinter Katjas Arbeit als Spendensammlerin und Wohltäterin der Tschernobyl-Opfer ein dunkles Geheimnis steht, das auch sein Leben für alle Zeiten verändern wird.

Roman
im Dezember 2013 als Kindle Edition bei Amazon KDP

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Bildergalerie

„'Ukrainischer Sommer' ist eine Mischung aus Öko-Krimi und Familiensaga, ein Roman, in dessen Zentrum, neben den Hauptfiguren der Geschichte, ein Land steht, das, obwohl mitten in Europa gelegen, für die meisten von uns trotz Orangener Revolution und Fußball-EM Terra incognita geblieben ist, ein unbekannter und gleichzeitig vage faszinierender Fleck auf unserer Landkarte – in Wirklichkeit eine Nation voller großartiger, hoffnungsvoller Menschen, die uns, unbeeindruckt von aller Politik, näher stehen, als wir glauben.“