Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung

Ann Cotten

Adelbert-von-Chamisso-Preis 2014

1982 in Iowa (USA) geboren, wuchs in Wien auf und lebt seit 2006 als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie wird ausgezeichnet für ihr bisheriges Gesamtwerk, insbesondere für ihren jüngsten Prosaband Der schaudernde Fächer (2013). Die nicht nur mit der abendländischen, sondern vor allem auch mit der japanischen Kultur vertraute Sprachavantgardistin legt darin 17 musikalische Erzählungen vor, die sich zwischen Poesie, Realismus und Abstraktion bewegen und sich dem Alltagsdeutsch unserer Zeit phantasievoll und radikal widersetzen.

Auszeichnungen:
Reinhard-Priessnitz-Preis, 2007
George-Saiko-Reisestipendium, 2008
Clemens-Brentano-Preis, 2008
Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpreises, 2012
Wilhelm-Lehmann-Preis der Stadt Eckernförde, 2014
Ernst-Block-Förderpreis, 2015
Klopstock-Preis für neue Literatur des Landes Sachsen-Anhalt, 2015

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Bücher

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Verbannt!
Versepos. Mit Illustrationen der Autorin. Suhrkamp Verlag, Berlin 2016

Der schaudernde Fächer.
Erzählungen. Suhrkamp Verlag, Berlin 2013

Hauptwerk. Softsoftporn.
Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2013

Helm aus Phlox. Zur Theorie des schlechten Werkzeugs.
mit Daniel Falb, Hendrik Jackson, Steffen Popp und Monika Rinck: Merve Verlag, Berlin 2011

Pflock in der Landschaft.
Schock Edition (1), EdK/Distillery, Berlin 2011

I, Coleoptile.
mit Kerstin Cmelka. Broken Dimanche Press, Berlin-Oslo-Dublin, 2010

Florida-Räume.
Suhrkamp, Frankfurt/M. 2010

Glossarattrappen.
AusnahmeVerlag, Hamburg 2008

Nach der Welt. Die Listen der konkreten Poesie und ihre Folgen.
Klever Verlag, Wien 2008

Fremdwörterbuchsonette.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007