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Ein Offizier der Ehrenlegion

Vorsitzender des Kuratoriums der Robert Bosch Stiftung erhält französischen Verdienstorden

Die französische Nationalversammlung rief 1802 die auf einer Idee Napoleon Bonapartes beruhende Ehrenlegion ins Leben. Die Ehrenlegion berücksichtigte gleichermaßen zivile und militärische Verdienste und überdauerte als Auszeichnung bis heute alle Regierungen, Könige und Republiken Frankreichs.

Einen dieser Verdienstorden erhielt jüngst Dr. Kurt W. Liedtke, Vorsitzender des Kuratoriums der Robert Bosch Stiftung, für sein Engagement für die deutsch-französische Verständigung. Der französische Botschafter in Berlin, Maurice Gourdault-Montagne, verlieh Liedtke im Namen des französischen Staatspräsidenten den Orden eines Offiziers der Ehrenlegion. Die Ehrung fand am 8. Juni 2012 im Rahmen der Feier zum 10-Jährigen Bestehen des Programms "FranceMobil" in der Französischen Botschaft am Pariser Platz in Berlin statt.

Ideenwettbewerbe und kultureller Austausch

Dr. Kurt W. Liedtke (69) gehört dem Kuratorium der Robert Bosch Stiftung seit 2006 an und übernahm ein Jahr später den Vorsitz des Gremiums. Die französische Ehrung erhielt der aus Darmstadt stammende Jurist für seine Förderung des Austausches von Studenten, Wissenschaftlern und Künstlern zwischen Deutschland und Frankreich. Mit zahlreichen von der Robert Bosch Stiftung unterstützten Projekten - 62 allein 2010 - setzte Liedtke neue Schwerpunkte. Hierzu zählen der Ideenwettbewerb "On y va - auf geht’s" zum ehrenamtlichen Engagement in beiden Ländern und die Förderung des kulturellen Austausches durch die DVA-Stiftung, eine unselbständige Stiftung in der Robert Bosch Stiftung. Dazu kommt die Weiterentwicklung der Programme "DeutschMobil" und "FranceMobil", deren Autos mit Sprachassistenten in Frankreich und Deutschland als Werbe- und Sympathieträger zum Erlernen der Sprache des Nachbarn an den Schulen unterwegs sind.

Bildergalerie

Fotos: Ambassade de France en Allemagne / Mélodie Fenez
Der französische Botschafter in Berlin, Maurice Gourdault-Montagne (li.), und Dr. Kurt W. Liedtke (2.v.l.), Vorsitzender des Kuratoriums der Robert Bosch Stiftung