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Aktuelle Themen 2013

Kommunen sollen Gesundheitsversorgung koordinieren

Seit Monaten wird über den drohenden Hausärztemangel im ländlichen Raum diskutiert. Die Debatte zeigt, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland in Zukunft stärker regional zugeschnitten werden muss - weil sich die Situationen der Städte, Landkreise und Gemeinden deutlich unterscheiden. Tatsächlich aber spielen die Kommunen bei der Gestaltung der Gesundheitsversorgung ihrer Bürger bisher nur eine untergeordnete Rolle. Dabei haben sie den besten Überblick über das lokale Geschehen und die jeweiligen Strukturen, wie die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) bei der Vorstellung des Gutachtens "Kommunale Verantwortung und Regionalisierung von Strukturelementen in der Gesundheitsversorgung" sagte.


Die zentrale Empfehlung des im Auftrag der Robert Bosch Stiftung angefertigten rechtspolitischen Gutachtens von Martin Burgi, Professor für Öffentliches Recht und Sozialrecht an der LMU München, lautet: Die Kommunen sollten künftig die Aufgabe übernehmen, die regionale Gesundheitsversorgung "feldübergreifend" in den Bereichen Pflege, Rehabilitation, Prävention, kurative Medizin und Krankenhausversorgung zu koordinieren.

Der Autor des Gutachtens, Prof. Martin Burgi, und Sozialministerin Katrin Altpeter
Vertreter von Gesundheitsämtern, Verwaltung, Kliniken und Krankenkassen beim anschließenden Fachgespräch
Großes Interesse am Gutachten bei Gesundheitsexperten
Prof. Burgi, Ministerin Altpeter, Dr. Satrapa-Schill und Prof. Rogall (von li.)

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Bettina Tef
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