Global Governance Futures
Begegnung und Dialog

Global Governance Futures – Robert Bosch Foundation Multilateral Dialogues

Im Programm Global Governance Futures - Robert Bosch Foundation Multilateral Dialogues bearbeiten Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland, USA, China, Japan und Indien gemeinsam aktuelle Fragen und Probleme der Weltgemeinschaft und blicken 20 Jahre in die Zukunft. Die insgesamt 25 Teilnehmer kommen aus NGOs, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Das Programm erstreckt sich über ca. 18 Monate und besteht aus vier "Dialogue Sessions", die in den Teilnehmerländern stattfinden, sowie onlinegestützter Zusammenarbeit. In den fünf bis achttägigen "Dialogue Sessions" erarbeiten die Teilnehmer im Austausch mit Experten von renommierten Think Tanks und Universitäten Zukunftsszenarien für effektives und verantwortliches Handeln.

Die vierte Runde des Programms – GGF 2027 beschäftigt sich mit den Themen "Data Governance", "Global Health" und "Transnational Terrorism". Auftakt der "Dialogue Sessions" war im Mai 2016 in Washington, DC, weitere werden in Tokyo und Beijing (September 2016), Neu-Delhi (Januar 2017) und Berlin (Juni 2017) stattfinden. Die Ergebnisse werden in Form von Berichten, Artikeln u.ä. veröffentlicht.

Das Programm wird zusammen mit dem Global Public Policy Institute e.V. (GPPi) Berlin durchgeführt. Weitere Partner sind: Brookings Institution, Tokyo Foundation, Centre for Policy Research, Hertie School of Governance, Tsinghua Universität, Fudan Universität, Keio Universität, Ashoka Universität sowie Princeton Universität.

Vom 1. September bis zum 15. November 2015 lief die Ausschreibung für die Global Governance Futures - Robert Bosch Foundation Multilateral Dialogues 2027.

Ansprechpartner

Joel Sandhu
Global Public Policy Institute e.V.
Telefon 030 275959750

Kontakt in der Stiftung

Dr. Clemens Spiess
Telefon 0711 46084-450

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Fotos: Matthias Erfurt 
Die 25 Fellows der Global Governance Futures - Robert Bosch Foundation Multilateral Dialogues bei ihrem ersten Treffen in Berlin im Juni 2014.
Global Governance Futures in Washington, DC

Das Global Governance Futures (GGF) Programm fand vom 3.-7. Mai in Washington, DC, seinen Abschluss. Gastgeber der letzten vier "Dialogue Sessions" war die Brookings Institution. Die 25 Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland, USA, China, Japan und Indien stellten ihre Berichte zu den Themen Internet Governance, Geoengineering Governance sowie Global Arms Control der Öffentlichkeit vor und diskutierten ihre Ergebnisse mit renommierten Experten zu den jeweiligen Themengebieten. Das Programm bestand unter anderem aus einem Besuch des deutschen Botschafters in den USA, Peter Wittig, und einer Diskussion mit White House Chief of Staff Denis McDonough. Auch Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, nahm an der Abschlussrunde teil und lernte die Teilnehmer kennen. Weitere Gesprächspartner waren unter anderem Kemal Dervis, Jeremy Shapiro und GGF Alumnus Ely Ratner.

Nach Abschluss der dritten Runde des Programms (GGF 2025) fand ein zweitägiges Alumnitreffen mit Ehemaligen der beiden vorangegangenen Runden GGF 2020 und GGF 2022 ebenfalls in Washington, DC, statt. Dite Teilnehmer sprachen mit Robert Kagan von der Brookings Institution und entwickelten Ideen für die weitere Institutionalisierung des wachsenden GGF Alumninetzwerks.

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Fotos: Global Public Policy Institute 
Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Vereinigten Staaten, Peter Wittig, empfängt die Global Governance Future (GGF) Fellows
Global Governance Futures in Neu-Delhi

Im Anschluss an die Treffen in Berlin (8. bis 12. Juni 2014) und Tokyo/Peking (8. bis 15. Oktober 2014) haben sich die 25 Fellows des Global Governance Futures-Programm aus China, Japan, Indien, den USA und Deutschland vom 18. bis 22. Januar 2015 zu ihrer dritten „Dialogue Session“ in Neu-Delhi getroffen. Das Treffen wurde in Kooperation mit den lokalen Partnern Centre for Policy Research und Ashoka University durchgeführt. Im Vordergrund des Treffens im India Habitat Centre in Neu Delhi stand die Ausarbeitung relevanter Handlungsempfehlungen in den drei Arbeitsgruppen zu Internet Governance, Geoengineering und Global Arms Control. Die in Peking entwickelten Szenarien wurden auf Risiken und Möglichkeiten hin geprüft und Experten aus ganz Indien vorgestellt. Die Ergebnisse der Diskussionen in Neu-Delhi fließen in die Abschlussberichte der Fellows ein, die beim letzten Treffen in Washington vom 3. bis 7. Mai 2015 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Einer der Höhepunkte des Treffens war der Besuch des Straßengewirrs der Altstadt von Delhi.

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Fotos: Global Public Policy Institute 
Der indische Waffenkontroll-Experte Ankit Mehta von ideaForge kommentiert die Szenarien der GGF-Fellows




Global Governance Futures in Tokyo

Global Governance Futures (GGF) brachte bereits in früheren Jahren junge Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland, China und USA zusammen, im aktuellen Jahrgang sind erstmals Teilnehmer aus Japan und Indien dabei. Das multilaterale Programm startete im Juni 2014 in Berlin und fand zwischen dem 9. und 15. Oktober in Tokyo und Beijing statt.

In gemischten Arbeitsgruppen wurden die drei Themen Internet Governance, Geo-Engineering und Arms Control bearbeitet. Dabei waren alle Fellows in ihrer Expertise gefordert, wenn um Begriffe und Definitionen gerungen wurde, die Ausgangslage, Faktoren und Systeme beschreiben. Auf Grundlage dieser Vorabeit wurden konkrete Szenarios entwickelt, die von unterschiedlichen Entwicklungen ausgehen. Ein Höhepunkt in Tokyo war der Besuch im Büro von Ministerpräsident Shinzo Abe, bei denen die Fellows von Hiroshige Seko, dem Vizekabinettschef, empfangen wurden.

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Fotos: Johannes Gabriel