Global Governance Futures
Internationale Nachwuchsförderung

Global Governance Futures – Robert Bosch Foundation Multilateral Dialogues

Im Programm Global Governance Futures - Robert Bosch Foundation Multilateral Dialogues bearbeiten Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland, USA, China, Japan und Indien gemeinsam aktuelle Fragen und Probleme der Weltgemeinschaft und blicken 10 Jahre in die Zukunft. Die insgesamt 25 Teilnehmer kommen aus NGOs, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Das Programm erstreckt sich über ca. 18 Monate und besteht aus vier "Dialogue Sessions", die in den Teilnehmerländern stattfinden, sowie onlinegestützter Zusammenarbeit. In den fünf bis achttägigen "Dialogue Sessions" erarbeiten die Teilnehmer im Austausch mit Experten von renommierten Think Tanks und Universitäten Zukunftsszenarien für effektives und verantwortliches Handeln.

Das Programm wird zusammen mit dem Global Public Policy Institute e.V. (GPPi) Berlin durchgeführt. Weitere Partner sind: Brookings Institution, Tokyo Foundation, Centre for Policy Research, Hertie School of Governance, Tsinghua Universität, Fudan Universität, Keio Universität, Ashoka Universität sowie Princeton Universität.

Ansprechpartner

Joel Sandhu
Global Public Policy Institute e.V.
Telefon 030 275959750

Kontakt in der Stiftung

Dr. Clemens Spiess
Telefon 0711 46084-450

Bildergalerie

Fotos: Ralph Alswang/Matthias Erfurt 
GGF 2027 Washington - Fellow Shireen Santosham arbeitet für den Bürgermeister von San Jose in Kalifornien und gestaltet den Umbau der Stadt zu einer "smart city" mit.
Die vierte Runde des Programms - GGF 2027 beschäftigt sich mit den Themen:
  • Data Governance
  • Global Health
  • Transnational Terrorism

Auftakt der "Dialogue Sessions" war im Mai 2016 in Washington, DC, weitere werden in Tokyo und Beijing (September 2016), Neu-Delhi (Januar 2017) und Berlin (Juni 2017) stattfinden. Die Ergebnisse werden in Form von Berichten, Artikeln u.ä. veröffentlicht.

Sulzhan_Bali_220x145.jpg

Interview mit GGF 2027 Fellow Sulzhan Bali: "Krankheitserreger kennen keine Grenzen"

Die Mikro- und Molekularbiologin erforscht die Auswirkungen von Ebola auf Nigerias Privatwirtschaft. Im Interview erzählt sie, wie Global Health-Systeme in Zukunft umgesetzt werden können und was die GGF-Arbeitsgruppe dazu beitragen kann.

Dialogue Session in Washington, DC

Die 25 Fellows aus Deutschland, USA, China, Japan und Indien fanden sich nach dem ersten Kennenlernen in ihren jeweiligen Arbeitsgruppen zusammen. Nach einer Einführung in die Methodologie der Szenarienentwicklung wurden in intensiven Gruppensitzungen und Diskussionsrunden mit renommierten Experten die Grundlagen für die weitere Arbeit am Blick zehn Jahre voraus bereitet.

Höhepunkte der Auftaktveranstaltung waren die offen geführte Diskussion mit Colin H. Kahl, dem Sicherheitsberater des US-Vizepräsidenten Joe Biden, über die außenpolitische Strategie der USA sowie die Diskussion zum US-amerikanischen Wahlkampf mit je einem Vertreter der Demokraten und der Republikaner. Darüber hinaus gab es ein Zusammentreffen der aktuellen GGF Fellows mit Alumni des Robert Bosch Foundation Fellowship Program und früherer GGF-Jahrgänge.

Die Auftaktveranstaltung des Global Governance Futures 2027 (GGF) Programms fand vom 7. bis 12. Mai statt. Gastgeber war der renommierte US-amerikanische Think Tank Brookings Institution, zum Auftakt war neben der Robert Bosch Stiftung auch die Tokyo Foundation vertreten, die im September 2016 die nächste "Dialogue Session" ausrichten wird.

Bildergalerie

Fotos: Ralph Alswang 
Fellow Reiriu Ri beschäftigt sich derzeit an der Stanford Law School mit den rechtlichen Aspekten von Data Governance. Zuvor arbeitete sie im Public Policy Team von Google Japan.
Global Governance Futures (GGF) brachte bereits in früheren Jahren junge Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland, China und USA zusammen, im Jahrgang 2014/2015 waren erstmals Teilnehmer aus Japan und Indien dabei.

Die Themen des Jahrgangs waren:
  • Internet Governance
  • Geo-Engineering
  • Arms Control


Rückblick

Dialogue Session in Washington, DC

Das Global Governance Futures Programm fand vom 3.-7. Mai in Washington, DC, seinen Abschluss. Gastgeber der letzten vier "Dialogue Sessions" war die Brookings Institution. Die 25 Nachwuchsführungskräfte stellten ihre Berichte der Öffentlichkeit vor und diskutierten ihre Ergebnisse mit renommierten Experten.

Das Programm bestand unter anderem aus einem Besuch des deutschen Botschafters in den USA, Peter Wittig, und einer Diskussion mit White House Chief of Staff Denis McDonough. Auch Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, nahm an der Abschlussrunde teil und lernte die Teilnehmer kennen. Weitere Gesprächspartner waren unter anderem Kemal Dervis, Jeremy Shapiro und GGF Alumnus Ely Ratner.

Nach Abschluss der dritten Runde des Programms (GGF 2025) fand ein zweitägiges Alumnitreffen mit Ehemaligen der beiden vorangegangenen Runden GGF 2020 und GGF 2022 ebenfalls in Washington, DC, statt. Dite Teilnehmer sprachen mit Robert Kagan von der Brookings Institution und entwickelten Ideen für die weitere Institutionalisierung des wachsenden GGF Alumninetzwerks.

Bildergalerie

Fotos: Global Public Policy Institute 
Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Vereinigten Staaten, Peter Wittig, empfängt die Global Governance Future (GGF) Fellows
 

Dialogue Session in Neu-Delhi

Das Treffen vom 18. bis 22. Januar 2015 wurde in Kooperation mit den lokalen Partnern Centre for Policy Research und Ashoka University durchgeführt. Im Vordergrund des Treffens im India Habitat Centre in Neu Delhi stand die Ausarbeitung relevanter Handlungsempfehlungen. Die in Peking entwickelten Szenarien wurden auf Risiken und Möglichkeiten hin geprüft und Experten aus ganz Indien vorgestellt. Einer der Höhepunkte des Treffens war der Besuch des Straßengewirrs der Altstadt von Delhi.

Bildergalerie

Fotos: Global Public Policy Institute 
Der indische Waffenkontroll-Experte Ankit Mehta von ideaForge kommentiert die Szenarien der GGF-Fellows





Dialogue Session in Tokyo

Das multilaterale Programm startete im Juni 2014 in Berlin und fand zwischen dem 9. und 15. Oktober in Tokyo und Beijing statt. In gemischten Arbeitsgruppen wurden die drei Themen bearbeitet. Dabei waren alle Fellows in ihrer Expertise gefordert, wenn um Begriffe und Definitionen gerungen wurde, die Ausgangslage, Faktoren und Systeme beschreiben. Auf Grundlage dieser Vorabeit wurden konkrete Szenarios entwickelt, die von unterschiedlichen Entwicklungen ausgehen.

Bildergalerie

Fotos: Johannes Gabriel