Pressemeldungen 2013
Pressemitteilung

Dreimal mehr Hundertjährige als 2001

  • Robert Bosch Stiftung veröffentlicht anlässlich der Ausschreibung des Deutschen Alterspreises erste Ergebnisse der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie
  • Studie zeigt am Beispiel Heidelberg: Immer mehr Hundertjährige leben zuhause oder haben geringeren Pflegebedarf

Stuttgart, 25. März 2013 - Erste Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Universität Heidelberg zeigen, dass sich die Zahl der Hundertjährigen seit 2001 verdreifacht hat. In der von der Robert Bosch Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung geförderten Studie untersuchten Wissenschaftler die Lebenssituation aller Hundertjährigen in Heidelberg und Umgebung. Dazu befragten sie die alten Menschen und ihre Angehörigen. Die Ergebnisse verglichen sie mit den Resultaten einer ersten Untersuchung aus dem Jahr 2001. Die Zahl der Hundertjährigen stieg von 210 auf knapp 600. Darüber hinaus entdeckten die Forscher eindeutige Trends. Die Hundertjährigen leben heute häufiger zuhause und sind geistig und körperlich fitter als die Gleichaltrigen 2001.

Deutscher Alterspreis 2013 zeigt neues Altersbild

Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass das Alter für immer mehr Menschen eine aktive und positive Lebensphase ist. Dieses neue Bild des Alters sichtbar zu machen, ist das Ziel des Deutschen Alterspreises. Der mit 120.000 Euro dotierte Preis wird für die besten Ideen im Alter und fürs Alter verliehen.

Gesucht werden Initiativen, mit denen engagierte Menschen die Altersgrenzen auflösen und die besondere Qualität der Lebensphase Alter herausstellen. Bewerben können sich Personen und Projekte aus allen gesellschaftlichen Bereichen, wie zum Beispiel aus der Zivilgesellschaft, aus Forschung und Wissenschaft, aus der Wirtschaft oder aus Kunst und Kultur. Auch Medien, die sich um dieses Ziel verdient machen, kommen als Preisträger infrage.

Das Bewerbungsformular ist unter www.alterspreis.de zu finden. Die Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2013.

Die Stiftung wird im Auswahlverfahren durch eine Jury unterstützt. Nach einer Vorauswahl erfolgt ein Besuch der vielversprechendsten Initiativen. Anschließend werden Nominierungen ausgesprochen, aus denen die Preisträger ermittelt werden. Alle Nominierten werden an der Preisverleihung am 13. November 2013 in Berlin teilnehmen.

Kontakt

Michael Herm
Telefon 0711 46084-290