Pressemeldungen 2013
Pressemitteilung

Literatur verbindet – Die Robert Bosch Stiftung auf der Leipziger Buchmesse

Stuttgart, 13. März - Die Robert Bosch Stiftung stellt auch in diesem Jahr ihre Literaturprogramme auf der Leipziger Buchmesse vor. Autoren und Übersetzer aus dem In- und Ausland präsentieren sich in Lesungen, Gesprächen und Schreibwerkstätten dem literaturinteressierten Publikum. Unter anderem liest die diesjährige Gewinnerin des Adelbert-von-Chamisso-Preises, Marjana Gaponenko, aus ihrem Roman „Wer ist Martha?" Die Förderpreisträger Anila Wilms („Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens“) und Matthias Nawrat („Wir zwei allein“) sprechen ebenfalls über ihre Werke. Erneut liegt mit dem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programm „Tranzyt“ ein Schwerpunkt auf Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus.

In über dreißig Tranzyt-Veranstaltungen beschäftigen sich Autoren, Übersetzer und Dichter mit der Suche nach der Identität eines Landes, mit Frauenliteratur und den vielfältigen Gesichtern der Zensur. Polnische Krimis, ukrainische Lyrik und ein polnisch-belarussisch-ukrainischer Slam geben einen Eindruck in die vielschichtigen Wirklichkeiten in den drei Ländern. „Unser Ziel ist es, die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass es in Polen, der Ukraine und in Belarus großartige Literaturen gibt, wunderbare Autoren und Bücher, die übersetzt und natürlich vor allem gelesen werden sollten“, sagt Martin Pollack, Kurator des bis 2014 laufenden Tranzyt-Programms.

Die Robert Bosch Stiftung fördert Literatur als ein Mittel der Völkerverständigung. Mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis würdigt sie seit 1985 herausragende Beiträge zur deutschsprachigen Literatur von Autoren, deren Werk von einem Sprach- oder Kulturwechsel geprägt ist. Mit dem 2012 initiierten Programm „ViVaVostok" bringt sie in rund zehn Veranstaltungen Autoren und Illustratoren von Kinder- und Jugendbüchern aus Belarus, der Ukraine und aus Polen nach Leipzig. Außerdem fördert die Stiftung mit ihrem Grenzgängerstipendium Recherchereisen von Autoren in Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Dieses Mal präsentiert der Grenzgänger Christian Schünemann einen serbischen Krimi, Petra Morsbach eine tschechisch inspirierte „Dichterliebe“ und Irina Liebmann eine russische Erzählung.

Alle Veranstaltungen der Robert Bosch Stiftung können Sie über die Randbox „Weitere Inforamtionen" einsehen. Gern stellen wir Kontakt zu den Autoren her.

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Kontakt

Julia Rommel
Telefon 0711 46084-750