Das Lektorenprogramm in Asien

1997 - Aus Tutoren werden Lektoren

Wenige Jahre nach der Gründung sind aus den „Tutoren“ schon „Lektoren“ geworden. Die Befürchtung, durch diese Namensgebung mit dem DAAD in Konkurrenz zu treten, hat sich zerschlagen.

Nachdem die Lektoren nicht mehr nur reinen Sprachunterricht erteilen, erscheint die Ausschreibung zum Jahrgang 1997/98 für zwei unterschiedliche Zielgruppen. Diejenigen, die klassisch Deutsch als Fremdsprache unterrichten, heißen ab jetzt Sprachlektoren. All diejenigen, die sich fachlichen Inhalten widmen, steigen als Fachlektoren in das Programm ein. Allen Lektoren gemeinsam bleibt Deutsch als Vermittlungssprache, auch wenn der Unterricht in den kommenden Jahren neben Deutsch als Fremdsprache auch in den Bereichen Geschichte, Jura, Wirtschaftswissenschaften, Journalistik etc. erfolgt.

Um die Jahrtausendwende entstehen einige Regionale Fortbildungszentren (RFZ), deren Aufgabe vor allem in der Intensivierung und Durchführung von Lehrerfortbildungen besteht. Die Tatsache, dass die als Sonderlektoren arbeitenden Bildungsmanager dort sehr besondere Aufgaben hatten, führte ab 2004 zur Integration der RFZs in das schon bestehende Kulturmanagerprogramm der Robert Bosch Stiftung.
Ausschreibungsplakate für Fach- und Sprachlektorate 1997/98
Verhältnis von Sprach- und Fachlektoraten und Lektoren an Regionalen Fortbildungszentren (1997-2005)