Das Lektorenprogramm in Asien

2004 - Das Mentoring-Programm

Die Idee, aktuelle und ehemalige Lektoren gezielt in Beziehung zueinander zu setzen, wird 2004 von Stefan Bull verwirklicht. Für die Umsetzung seines Konzeptes erhält er von der Robert Bosch Stiftung ein Innovationsstipendium.
Auch heute begleiten Mentoren die gegenwärtigen Stipendiaten zum Ende ihres Lektorats für insgesamt zwölf Monate. Hierbei stehen der direkte Austausch über Berufseinstieg, Orientierung im Berufsalltag, Karriereplanung sowie das gegenseitige Lernen voneinander im Mittelpunkt. Das Mentoring-Programm wird durch ein Auftakttreffen, ein Zwischentreffen und ein Bilanztreffen strukturiert. In der Zeit zwischen den Treffen liegt der Mentoring-Prozess in den Händen der jeweiligen Mentoring-Teams, wobei ein Programmkoordination als ständiger Ansprechpartner zur Verfügung steht.

„Das Mentoringprogramm ist ein Highlight des ganzen Lektorenprogramms.“
(Johanna Kant, Mentee 2011)

„Als Mentorin finde ich es berührend und spannend, jemanden auf dem Berufsweg zu begleiten. Mit ein paar Berufsjahren Abstand scheinen manche Dinge, die Mentees beschäftigen und Hürden für sie sind, klein und schaffbar. Und doch - so war ich früher ja auch. Und sind die Dinge, die mir jetzt Hürden scheinen, vielleicht in Wirklichkeit auch klein? Das Mentoring bietet jede Menge Reflexion - und lebt von der Offenheit der Mentees.“
(Mirjam Müller, Mentorin 2012)

Für die Durchführung kooperiert das Lektorenprogramm mit der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft und mit Experten von Hesse/Schrader.