Das Lektorenprogramm in Asien

2005 - Das Coaching-Angebot

"Ich persönlich finde, dass die Errungenschaft eines fest installierten Coachings im Lektorenprogramm darin liegt, dass die eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung selbstverständlich geworden ist und zur Professionalität gehört.
Mir persönlich ist das Lektorenprogramm sehr ans Herz gewachsen, und ich freue mich sehr über die intensiven Momente, die vor allem im Coaching entstehen. Alle Möglichkeiten und Herausforderungen des Programms werden da plötzlich lebendig und gestaltbar."
(Gudrun Zipper)

Entstanden ist das Coaching im Lektorenprogramm aus einer Open Space-Einheit während des Bilanztreffens in Budapest 2005. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass es Fragen und Themen innerhalb der Tätigkeit als Lektor gibt, die weder mit dem OEZ bzw. den Vertretern der Stiftung noch mit den Peers in befriedigender Weise besprochen werden können. Kurzerhand wurde ein Versuch gestartet, den es in der bisherigen Beratungslandschaft noch nicht gab: nämlich die Trainerin Gudrun Zipper auch als Coach einzusetzen und durch die Doppelrolle die Anwesenheit auf allen Zwischentreffen ermöglichen zu können. Denn oft macht erst der persönliche Kontakt den Einstieg in ein Beratungsgespräch möglich.

Heute ist das Coaching fester Bestandteil des Unterstützungsangebots im Lektorenprogramm. Es dient dazu, die Möglichkeiten des Lektorats voll ausschöpfen zu können, aus der Perspektive des Coachings aber nicht für das Lektorat, sondern für die Lektoren selbst. Das Coaching hilft, mit den entstehenden Fragen und evt. Schwierigkeiten in der eigenen Ausgestaltung des Lektorats einen Umgang zu finden und sich professionell und persönlich weiter zu entwickeln. Dabei ist die Richtschnur für ein Coaching nicht das Thema (das kann von methodischen Fragen zum Open Space z.B. bis zu Heimweh und Fernbeziehung reichen), sondern das Gefühl, dass sich innerlich etwas nicht ganz auflöst, dass man da immer wieder hindenken muss.