Das Lektorenprogramm in Asien

2005 - Der osteuropäische Hochschulraum im Profil

Es bleibt ein besonderer Verdienst des ehemaligen Lektors Andreas Umland, in der Reihe „Geistes- und Sozialwissenschaftliche Hochschullehre in Osteuropa“ mittlerweile vier Bände herausgebracht zu haben, die einzigartig sind. 2005 erscheint der erste Band mit „Eindrücken, Erfahrungen und Analysen deutscher Gastlektoren“, ein Jahr später „Deutsche und österreichische Impressionen zur Germanistik und Geschichtswissenschaft nach 1990“, ein weiteres Jahr später Band III, der sich mit „Transformation und Stagnation an postsowjetischen Universitäten“ auseinandersetzte. Umland, der nach seinem Bosch-Lektorat 2002-2004 in Kiew weiter für den DAAD in Osteuropa tätig ist, hat den Autoren im vierten Band zeitgemäß die Frage nach „Chancen und Hindernissen internationaler Bildungskooperation“ gestellt.

Allen Bänden ist gemeinsam, dass Lektoren aus erster Hand ihre Erfahrungen, Berichte und wissenschaftlichen Analysen mit dem Leser teilen. So entsteht in bis dato unvergleichbarer Weise ein Eindruck von den Gegebenheiten und von den Umwälzungen im osteuropäischen Hochschulraum.