LISA - Lokale Initiativen zur Integration junger Migranten in Ausbildung und Beruf

Eine stärkere Teilhabe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund an Bildung und Ausbildung und ein erfolgreicher Übergang in den Beruf ist zentrale Voraussetzung für ihre gelingende Integration. In den Kommunen müssen dafür Konzepte entwickelt und Ressourcen mobilisiert werden. Dafür sind bereits zahlreiche lokale Integrationsnetzwerke entstanden.

Ziel des Programms LISA ist es, positive Beispiele aktivierender lokaler Praxis in Berufsausbildung und Praxis zu stärken und zu verbreiten. Junge Migranten sollen dabei unterstützt werden, ihr Potential und ihre Kompetenzen noch erfolgreicher für sich und die Gesellschaft einzubringen.

Die Robert Bosch Stiftung hat seit 2006 29 lokale Netzwerke ausgewählt und für ihre Förderung insgesamt 2,5 Mio. € zur Verfügung gestellt. Die Projekte werden je zwei Jahre gefördert und können Unterstützung im dritten Jahr erhalten, um die Nachhaltigkeit zu sichern.

Im Rahmen der Ausschreibungen und der Projektförderung wurde ein Überblick über die Handlungsansätze zur Integration junger Migranten gewonnen, im Bereich des Übergangs Schule in Ausbildung wie auch für Empfänger von Arbeitslosengeld II. Die Projektergebnisse zeigen, dass es weniger auf originelle Ideen ankommt, sondern auf eine genaue Kenntnis der Lebenssituationen und Fähigkeiten der Jugendlichen, auf darauf abgestimmte individuelle Angebote zur Sprachförderung, Berufsorientierung und Qualifizierung, auf eine verlässliche Kooperation mit Unternehmen, persönliche Begleitung und eine gute Verankerung in der Kommune.

Bewerbungen sind nicht möglich.
Aktuell
Das Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung e.V. (ibbw) hat im Auftrag der Robert Bosch Stiftung die Studie "Zur Professionalisierung von sozialpädagogischen und weiteren Fachkräften im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt" erstellt.

Zugang für Projektteilnehmer

Kontakt

Viola Seeger
Telefon 0711 46084-48