Pressemeldungen 2013
Pressemitteilung

Erfolgreiche Internetplattform - 1.000 Profile herausragender Wissenschaftlerinnen auf AcademiaNet

  • Forschungseinrichtungen nutzen Plattform bei der Besetzung von Führungspositionen
  • Englischsprachige Version stärkt europäisches Wissenschaftsnetzwerk

Stuttgart, 14. Februar 2013 - Die 2010 gestartete Internetplattform AcademiaNet wächst: Jetzt wurde das Porträt der 1.000. Spitzenforscherin freigeschaltet. Das Portal wird auf Initiative der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft und nature sowie 25 renommierten Partnerorganisationen aus dem In- und Ausland betrieben. Das Ziel ist, die Besetzung wissenschaftlicher Führungspositionen mit Frauen zu fördern. Die Aufnahme herausragender Wissenschaftlerinnen ins Portal erfolgt erst nach Empfehlung durch eine der angesehenen wissenschaftlichen Partnerorganisationen, darunter die Max Planck Gesellschaft, der European Research Council und das Weizmann-Institut der Wissenschaften. Dieses Auswahlverfahren garantiert die herausragende Qualität der AcademiaNet-Wissenschaftlerinnen.

Seit Start wurde das Portal rund 280.000-mal in Anspruch genommen. Zu den regelmäßigen Nutzern gehören nahezu 800 Institutionen, darunter Forschungseinrichtungen sowie Medien- und Wirtschaftsunternehmen. Für sie hat sich AcademiaNet als nützliches Werkzeug etabliert. So hilft das Portal auch bei der Besetzung von Wissenschaftskonferenzen oder vereinfacht Journalisten die Recherche nach passenden Ansprechpartnern.

Die Erfolgsbilanz der ersten zwei Jahre zeigt: AcademiaNet hilft der Wissenschaft, weiblicher zu werden. Fünf exzellente AcademiaNet-Wissenschaftlerinnen sind in den Wissenschaftsrat berufen worden, eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland. Zudem werden Wissenschaftlerinnen vermehrt Professuren und Führungspositionen über AcademiaNet angeboten.

Seit 2012 ist AcademiaNet auch auf Englisch verfügbar und stärkt damit das europäische Wissenschaftsnetzwerk. Derzeit bietet das Portal Zugriff auf Profile von Wissenschaftlerinnen aus 24 Ländern und 35 Fachdisziplinen. Fast vierzig Prozent der 1.000 Forscherinnen arbeiten außerhalb Deutschlands.

Weitere Informationen

Kontakt

Michael Herm
Telefon 0711 46084-290