Werkstatt Vielfalt
Zivilgesellschaft

Werkstatt Vielfalt. Projekte für eine lebendige Nachbarschaft

Junge Menschen in Deutschland wachsen in einer Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig ist wie nie zuvor. Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus sind von grundlegender Bedeutung für das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier setzen die Projekte der "Werkstatt Vielfalt" an: Sie bauen Brücken zwischen Lebenswelten. Sie tragen zu einer lebendigen Nachbarschaft in der Gemeinde oder im Dorf bei. Sie sorgen dafür, dass Vielfalt zur Normalität wird.

Wird eine Projektidee in die "Werkstatt Vielfalt" aufgenommen, erhält sie nicht nur eine finanzielle Förderung: Die Projektverantwortlichen holen sich bei einer Projektwerkstatt Tipps von Fachleuten, tauschen Erfahrungen aus und geben Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms.

Aktuelle Ausschreibung

Sie sind am Zug! Haben Sie eine zündende Projektidee, wie Sie das Miteinander junger Menschen mit anderen Jugendlichen oder Menschen fördern und Brücken zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten bauen? Dann wenden Sie sich an die Stiftung Mitarbeit. Die Stiftung Mitarbeit führt das Programm "Werkstatt Vielfalt" für die Robert Bosch Stiftung durch.

Der Einsendeschluss für die achte Auswahlrunde endete am 15. März 2017.

Informationen für Bewerber:

Ansprechpartner

Timo Jaster
Stiftung Mitarbeit
Ellerstraße 67
53119 Bonn
Telefon 0228 604 24-17
Björn Götz-Lappe
Stiftung Mitarbeit
Ellerstraße 67
53119 Bonn
Telefon 0228 604 24-12

Kontakt in der Stiftung

Dr. Ferdinand Mirbach
Telefon 0711 46084-480

Projektwerkstatt zum Förderprogramm

Werkstatt Vielfalt. Projekte für eine lebendige Nachbarschaft
am 12. und 13. September 2014
in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung, Berlin

Wie ergeht es den Projektverantwortlichen der „Werkstatt Vielfalt“ bei der Umsetzung von Vielfalt vor Ort? Welche Herausforderungen haben sie gemeistert, welche guten Erfahrungen haben sie gemacht? Wie weit sind wir schon vorangeschritten in ein vielfältiges Deutschland? Bei der ersten Projektwerkstatt zum Förderprogramm „Werkstatt Vielfalt“ in Berlin hatten die Projektverantwortlichen zwei Tage lang die Gelegenheit, sich über diese und andere Fragen auszutauschen. Zusätzlich wurden Möglichkeiten zur Qualifizierung geboten. Insgesamt 55 Teilnehmer/innen kamen hierfür am 12./13. September 2014 in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin zusammen.

Tag 1 stand ganz unter dem Motto des Austauschs der geförderten Projekte, sowohl persönlich als auch im Kontext der Projektarbeit. In vier Arbeitsgruppen diskutierten die Projektverantwortlichen ihre Projektpraxis, ihre Herangehensweisen und die Auswahl ihrer Zielgruppen. In einem weiteren Schritt wurden Bedingungen für das Gelingen der Begegnung zwischen unterschiedlichen Lebenswelten erarbeitet. Zudem hatten die geförderten Projekte die Möglichkeit, Handlungsempfehlungen an die „Werkstatt Vielfalt“ abzugeben und so zu einer kontinuirlichen Weiterentwicklung des Programms beizutragen.

Eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Vielfalt vor Ort gestalten – Potentiale interkultureller und milieuübergreifender Begegnungen“ ermöglichte den Projektteilnehmer/innen mit Expert/innen aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen. Podiumsgäste waren Andreas Germershausen, Referatsleiter für Integrationspolitik bei der Beauftragten des Senats Berlin für Integration und Migration, Bernd Siebertz, Abteilungsleiter Förderorganisation, Aktion Mensch e.V. und Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg.

Am zweiten Tag erhielten die Teilnehmer/innen eine Qualifizierung in den Themenfeldern „Öffentlichkeitsarbeit“, „Spenden & Storytelling“, sowie „Arbeit im Verein“.

Bildergalerie

Fotos: Timo Jaster/Stiftung Mitarbeit 

Projekte des Monats

Anbei finden Sie eine Übersicht der Projekte des Monats